KAC-Manager: "Werden alles hinterfragen"

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KAC-Manager Oliver Pilloni stößt in das gleiche Horn wie zuletzt die Medien und nimmt die Spieler des kriselnden Rekordmeisters in die Pflicht.

"Wir haben mit der Mannschaft geredet, dass es so nicht weitergeht. Man kann aber nicht die ganze Zeit auf jemanden draufhauen, der am Boden liegt", meint er am Rande des Heimspiels gegen Graz bei "ServusTV".

Die Entlassung von Doug Mason verteidigt Pilloni: "Ich stehe dazu." Gleichzeitig stärkt er dem aktuellen Coach Alexander Mellitzer den Rücken.

"Es ist in der Vergangenheit immer der Trainer in Frage gestellt worden. Jetzt sollen auch andere einmal Leistung zeigen. Man kann nicht immer nur den Trainer austauschen."

Verständnis für Unmut der Fans

Als Gründe der Krise, die im 1:6 gegen die Capitals und 0:7 gegen Salzburg ihren Tiefpunkt fand, sieht Pilloni einige Falscheinschätzungen bei Personal-Entscheidungen.

Wer dafür letztlich verantwortlich gemacht werden könne, wollte der Manager nicht preisgeben. Lediglich, dass man alles hinterfragen werde.

Den Protest der Fans, die zuletzt dem Heimspiel gegen Ljbuljana lange ferngeblieben waren, könne er nachvollziehen. "Es hat ein Treffen mit dem Fanklub gegeben. Die Aktion war nach dem 0:7 gegen Salzburg verständlich. Es war aber nicht unter der Gürtellinie."


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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