Capitals-Matchpucks nach zähem Sieg in Spiel 3

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Die Vienna Capitals stehen vor dem Einzug ins EBEL-Finale.

Die Wiener gewinnen Spiel 3 gegen den HC Bozen in der ausverkauften Albert-Schultz-Halle (7.022 Zuschauer, Saisonrekord) mit 1:0 und brauchen nur mehr einen Sieg.

Im ersten Drittel schaffen die Caps trotz 15:1 Torschüssen keinen Treffer. Danach verhindern viele Strafen auf beiden Seiten einen Spielfluss, die Powerplays bleiben ineffektiv.

Das einzige Tor fällt durch Ferland, 19 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts.

In der Schlussphase findet Bozen durch Stangentreffer von Root (58.) und Bernard (59.) noch gute Ausgleichschancen vor.

Die Vienna Capitals starten damit mit sieben Siegen in Serie in die Playoffs, das ist neuer EBEL-Rekord.

Erstmals ausverkauftes Haus

Die Capitals haben nach diesem Erfolg am Dienstagabend in Bozen (19:45 Uhr, LIVE im LAOLA1-Ticker) schon die erste Gelegenheit zum Aufstieg ins Endspiel.

Das dritte Match dominieren sie in der erstmals in dieser Saison ausverkauften Schultz-Halle vor allem in der Anfangsphase klar. Trotz Überlegenheit bleibt es aber sehr lange torlos. Kapitän Ferland trifft erst in der 40. Minute nach Vorarbeit von Rotter zum verdienten 1:0.

Dabei bleibt es dann im ausgeglicheneren Schlussdrittel, auch weil die Sturmreihen auf beiden Seiten ihre Powerplaychancen nicht nützen und bei Stangenschüssen das Glück fehlte.

Der letzte Schritt wird kein leichter sein

"Das war ein enges Spiel, sehr physisch und taktisch. Beide Teams haben alles gegeben", meint Matchwinner Ferland, der sich im vierten Match auf besonders viel Gegenwehr einstellt. "Der letzte Sieg ist immer der schwierigste. Wir erwarten ein hartes Spiel. Es werden 7.000 Leute in Bozen sein, sie werden ihr bestes Spiel zeigen und wir müssen uns darauf vorbereiten", sagt der Kanadier im Interview mit "Sky".

"Es ist sehr hart, die Jungs schlagen sich großartig durch. Wir haben alles reingeworfen, was möglich ist, und zwei Lattenschüsse gehabt - manchmal entscheiden Zentimeter. Wir haben zu wenig geschossen, zu lange gewartet und zu kompliziert gespielt. Unsere Moral ist gut, wir haben nichts zu verlieren. Eine Katze mit dem Rücken zur Wand ist ein sehr gefährliches Tier", zeigt sich HCB-Coach Tom Pokel schon etwas konsterniert.

Die langjährige Statistik spricht übrigens gegen Bozen, in Best-of-seven-Serien gelang es erst einem Team, ein 0:3 noch zu drehen. Das schafften 2010 im Halbfinale die Black Wings Linz gegen die Capitals.

Außerdem haben die auch schon im Grunddurchgang sehr starken Caps einen Lauf, als erstes Team der Ligageschichte gewinnen sie die ersten sieben Playoff-Partien.



Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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