Feuer am Dach bei den Vienna Capitals

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Mit den Vienna Capitals könnte das erste EBEL-Team schon am Sonntag (17:40 Uhr, LIVE im LAOLA1-Ticker) die Playoff-Segel streichen. Gegen den VSV muss in der eigenen Halle ein Sieg her, um das Aus abzuwenden.

Die Wiener hadern mit dem Verletzungspech. "Es ist frustrierend und zieht sich schon durch das ganze Jahr. Dennoch haben wir immer gekämpft", konstatiert Head Coach Jim Boni.

"Aber wir haben trotz der Ausfälle gesehen, dass Villach ins Grübeln kommt, wenn wir so stark spielen wie am Freitag."

Die 2:3-Niederlage nach Verlängerung ging ohne fünf Stammkräfte über die Bühne. Ob sich an der Kadersituation bis zum fünften Spiel etwas ändert, ist noch offen.

Tyler Cuma soll nach seiner Erkrankung wieder ins Lineup rücken, während der Einsatz von Jonathan Ferland fraglich ist. Auch Troy Milam kehrt nach Ablauf seiner Drei-Spiele-Sperre, ausgefasst in der Auftaktpartie, wieder zurück.

Bei den Villachern verlässt man sich vor allem weiter auf das gute Unterzahlspiel. In keinem der bisherigen vier Viertelfinal-Spiele ist den Capitals ein Powerplay-Tor gelungen.

KAC schockt die Bullen

Keine endgültige Entscheidung wird es in den anderen Hallen geben.

Der KAC hat die Serie gegen RB Salzburg wieder ausgeglichen. Mit insgesamt zehn Toren in den letzten 120 Minuten wurde die Offensive zum Schlüssel, um die Rotjacken zurück in das Viertelfinale zu holen.

"Jeder kämpft für jeden, die Chancen stehen jetzt 50:50. Wir dürfen nur nicht nachlassen", so Stürmer Manuel Geier. 

"Die Klagenfurter spielen jetzt um eine Klasse stärker als zum Playoff-Start. Wir müssen die Turnovers minimieren und defensiv solider spielen", sagt Manuel Latusa über die Steigerung seines Gegners und die eigenen Schwachstellen.

Premiere für Bozen

Ähnlich wie Salzburg trauern die Black Wings Linz einer 2:0-Führung hinterher. Die knappe Serie gegen den HC Bozen beginnt damit quasi von Neuem.

Entscheidender Faktor in diesem Duell sind bis dato die "Special Teams" aus Powerplay- und Penaltykilling-Formationen, die 10 der 29 Tore für sich verbuchen konnten.

Für die Füchse, die schon letztes Jahr auf die Oberösterreicher trafen, ergibt sich erstmals die Chance zur Führung in einem K.o.-Duell mit den Black Wings. Letztes Jahr wechselten sich Heimsiege ab, wobei die Linzer aufgrund des Heimrechts das bessere Ende für sich hatten.

Geht Dornbirn die Luft aus?

Auch in Znojmo geht es quasi von vorne los, wenn Dornbirn zum dritten Mal die lange Anreise aus Vorarlberg in Kauf nehmen muss. Am Freitag gab es mit der 2:3-Overtime-Niederlage einen moralischen Dämpfer.

"Das ist eine bittere Geschichte, wir haben eine wir haben eine super Partie abgeliefert und unglücklich verloren. Das sind Playofs, wir haben nie gesagt, dass es leicht wird", sagt Martin Grabher-Meier vom DEC.

Insbesondere die Torhüter standen bei der offensiv geführten Partie im Fokus. 42 Schüsse gingen auf den Kasten von Znojmo-Goalie Jan Lukas. Er hält bei einer ähnlich hohen Save Percentage wie Florian Hardy, der gut 95 Prozent der bisherigen Schüsse vereiteln konnte.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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