Der VSV fährt ausgeruht nach Salzburg

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Genau eine Woche Regenerationszeit hatte der VSV vor dem morgigen Start ins EBEL-Halbfinale (17:40 Uhr, LIVE im LAOLA1-Ticker), während Gegner RB Salzburg erst am Freitag den Aufstieg fixieren konnte.

"Es ist nicht von Nachteil, dass wir eine kleine Pause hatten", denkt Benjamin Petrik, während Dan Ratushny die Erfahrungswerte aus sieben Spielen gegen den KAC hervorstreicht.

"Die Serie war ein guter Prozess für uns. Wir haben durch Herz und Kampfgeist den Aufstieg fixiert", so der Bullen-Coach.

Zwei Tage Vorbereitungszeit lassen naturgemäß wenig Raum für große Analysen und Änderungen. "Gegen Villach ist es entscheidend, weiterhin unser eigenes Spiel zu spielen. Es wird keine großen Überraschungen geben, nur kleine Anpassungen in der Strategie, aber wir kennen das Spiel von Villach bereits sehr gut."

Keine Jubelgründe für Heimfans

Der bisherige Saisonverlauf zwischen den Salzburgern und den Kärntnern lässt auf eine interessante Serie hoffen. Je zwei Siege fuhren beide Teams ein - allerdings findet sich darunter kein einziger Heim-Erfolg.

"Am Sonntag in Salzburg sind wir wieder einmal der klare Außenseiter, aber wir sind bereit. Wir müssen 60 Minuten konzentriert spielen, denn sie sind extrem torgefährlich und nützen jeden Fehler eiskalt aus, das müssen wir vermeiden", sieht Greg Holst seine Mannen trotz der zwei Dreipunkter an morgiger Wirkungsstätte als Underdog.

Konzentrieren wird sich der Meister auf die offensive Performance. Im Viertelfinale gegen die Vienna Capitals ließ der VSV nie mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel zu, was angesichts der 94,7 Prozent Fangquote von Jean-Philippe Lamoureux nicht nur am ausbaufähigen Auftritt der Wiener Stürmer lag. Besonders das Powerplay könnte zum Schlüssel werden, denn die Bullen treffen in fast jedem vierten Versuch.

 



Neuland für den HC Znojmo

Erstmals im EBEL-Halbfinale dabei sind die Südmähren vom HC Znojmo. Von der Papierform her ist dies in diesem Jahr aber nicht überraschend, denn sie errangen Platz zwei in der Zwischenrunde.

Gegen Linz darf man sich auf eine offensiv geführte Serie freuen. Nicht nur, dass die Sturm-Abteilungen die Prunkstücke beider Vereine sind, die bisherigen sechs Saisonspiele brachten einen Torschnitt von 7,2 Treffern pro Partie in die Statistik. Nur der Auftakt in die Saison am 11. September, bei dem Znojmo ein 4:0 feierte, wurde mit mehr als einem Tor Differenz entschieden.

Nebenbei kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden ligaweiten Top-Torschützen Andrew Kozek (43 Tore) und Colton Yellow Horn (34 Tore). Neben ihnen trugen sich schon 19 andere Linzer bzw. 24 andere Tschechen in die Schützenliste ein.

"Alle ihre Linien sind für Tore gut, dazu werden sie sicher nach dem erstmaligen Halbfinal-Einzug motiviert sein", schätzt Linz-Coach Rob Daum die Lage ein.

Gegenüber Jiri Reznar streicht die Powerplay-Effizienz der Black Wings hervor: "Wir müssen von der Strafbank fern bleiben und wie in den letzten Spielen ein aktives Spiel zeigen."


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