Nächste Heimniederlage der Capitals

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Die Vienna Capitals stecken in der 9. EBEL-Runde die zweite Niederlage hintereinander ein. Nach dem VSV entführt auch Fehervar mit einem 4:3 drei Punkte aus Kagran.

Verfolger Linz liegt in Znojmo nach sieben Minuten 0:3 hinten und erholt sich davon nicht mehr, am Ende verlieren die Black Wings 2:5.

Der VSV rettet sich mit 2 Treffern in den letzten 71 Sekunden gegen Innsbruck in die Overtime, wo Labrecque 39 Sekunden vor Schluss zum 6:5-Sieg der Adler trifft.

Der KAC unterliegt Bozen daheim 1:3.

Ljubljana schlägt die Graz99ers 2:1 n.OT. (GWG: Guimond/66.) und feiert den zweiten Overtime-Sieg der Saison.

Damit bleibt Meister Salzburg, nach dem 2:0 über Dornbirn am Vortag Spitzenreiter, auch nach Abschluss der 9. Runde Leader.

Effiziente Magyaren in Kagran

Die Capitals haben in der Donaustadt mehr vom Spiel, die Überlegenheit macht sich jedoch nicht auf der Anzeigetafel bemerkbar.

Fehervar steht tief und nutzt die sich bietenden Möglichkeiten besser. Erst beim Stand von 0:2 schafft Macgregor Sharp in der 30. Minute den ersten Treffer für die Wiener, die kurz darauf durch Kelsey Tessier (35.) im Powerplay den Ausgleich schaffen.

Fehervar startet jedoch mutiger ins Schlussdrittel und wird belohnt. Auch mit der Brechstange in den letzten 90 Sekunden schaffen die Caps den Sprung in die Overtime nicht mehr.


So geht Bully:


Die Black Wings gehen in Znojmo verletzungsbedingt ohne Goalie Mike Ouzas und Verteidiger Robert Lukas ins Spiel - und erwischen einen Fehlstart nach Maß.

Bereits nach 62 Sekunden gehen die nach schwachem Saisonstart klar verbesserten Tschechen in Führung, nach 6:45 Minuten steht es bereits 3:0 für die Heimischen. Treffer, die bei den auswärts bisher starken Linzern Wirkung zeigen. 0:4 lautete es aus Sicht der Gäste nach dem ersten Drittel.

Brett McLean (35.) lässt die Hoffnungen auf eine Wende kurz aufflammen, kurz vor der zweiten Pause stellt Znojmo den Vorsprung aber wieder her. Der im Sommer umgebaute Vizemeister feiert damit den vierten Sieg in Folge, Linz kassiert in Znojmo indes die 17. Niederlage im 20. Antreten.

Freud und Leid in Kärnten

Die zum sechsten Mal in Folge siegreichen Bozener agieren in Klagenfurt effizienter als Österreichs Rekordmeister.

Dem optisch überlegenen KAC fehlt vor dem gegnerischen Gehäuse die nötige Präzision. So gelingt das zwischenzeitliche 1:2 durch Jamie Lundmark (15.) im Überzahlspiel.

Die Südtiroler haben in Goalie Marcel Melichercik auch einen guten Rückhalt. Der KAC nimmt seinerseits Goalie David Madlener früh vom Eis, der Anschluss gelingt jedoch nicht mehr.

Deutlich hitziger geht es beim Kärntner Rivalen zu.

Als Lubomir Stach 3:35 Minuten vor der Schlusssirene auf 5:3 für die Innsbrucker stellt, deutet nur wenig auf einen Heimerfolg des VSV hin. Tore von Samuel Labrecque (59./PP) und Dustin Johner (60.) 27 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit bescheren den Villachern aber die Overtime.

Dort schlägt Labrecque nach 6:21 Minuten zu.

Beim VSV setzt Trainer Greg Holst wieder auf ein junges Team, das in der Defensive die eine oder andere Schwäche zeigt. In einer von Beginn an intensiv geführten Partie geht Innsbruck aus dem ersten sich bietenden Powerplay durch Hunter Bishop (18.) in Führung.

Dem VSV, bei dem Evan McGrath mit einer Adduktorenzerrung ausfällt, gelingt durch Stefan Bacher (26.) und Benjamin Lanzinger (33.) danach jeweils der Ausgleich zum 1:1 bzw. 2:2.

Stark spielt der 19-jährige Christof Kromp, der ein Tor und zwei Assists verbucht. Center Corey Locke kommt beim VSV auf fünf Assists.



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