Capitals erkämpfen sich zum Auftakt zwei Punkte

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Die Vienna Capitals bezwingen die Black Wings Linz zum Auftakt der EBEL-Saison 2016/17 mit 4:3 nach Overtime (0:1,1:1,2:1,1:0).

Schon nach 14 Sekunden schockt Rückkehrer Lebler die Gastgeber, die sich aber bald fangen und das ganze Spiel über offensiver agieren (39:16 Torschüsse).

Auf Leblers 2:0 (33./PP) antwortet Rotter schnell (34.), im letzten Drittel treffen Holzapfel (45., 54./PP) bzw. Dorion (50.).

In der Overtime fixiert Fraser nach 37 Sekunden den Zusatzpunkt der Capitals.

Attraktiver Auftakt in die Saison

Schon nach wenigen Augenblicken wird klar, dass die neue Spielzeit vielversprechend beginnen sollte.

Nach einem Hofer-Antritt vollendet Lebler zur kalten Dusche für die Wiener, die ebenso wie die Black Wings schon eine ganze CHL-Gruppenphase in den Beinen haben, nach dieser aber nicht mehr im internationalen Geschäft vertreten sind.



Nach einigen Minuten des Schocks finden die Capitals ins Spiel und übernehmen ab diesem Zeitpunkt das Kommando, präsentieren sich dabei aber wesentlich ineffizienter als die Stahlstädter. Ein von Beginn weg starker Michael Ouzas verhindert den Ausgleich im ersten Drittel mehrmals.

Auch im zweiten Drittel sollte diese Feldüberlegenheit anfänglich nichts Zählbares einbringen - im Gegenteil.

Erneut ist es Lebler, der bei einem Dorion-Schlagschuss seine Schaufel noch dazwischen hat, und über die Umwege Stange und Lamoureux zum zu diesem Zeitpunkt nicht erwarteten 2:0 trifft.

Erst in der unmittelbaren Reaktion auf diesen neuerlichen Treffer fangen die Caps an, auch anzuschreiben. Eine knappe Minute nach dem Linzer Erfolgserlebnis bringt Rotter die Hausherren wieder heran und hält den Ein-Tore-Unterschied, der fast das ganze Spiel über Bestand haben sollte, aufrecht.

"Haben Struktur bewiesen"

Erst in den letzten 20 Minuten wird die Überlegenheit schließlich zu drückend. Holzapfel schafft es mit seinen beiden ersten EBEL-Toren, auch den zwischenzeitlichen dritten Linz-Treffer von Dorion auszugleichen, und sorgt so für eine Punkteteilung.

Vor der Sirene vereitelt die Latte noch die Vorentscheidung für Fraser, dessen großer Moment aber unmittelbar danach folgen sollte. Mit einem platzierten Schuss von der rechten Seite genau in die offene Ecke entscheidet der Kanadier das Spiel.

"Wir haben im letzten Drittel drei Strafen genommen und den Capitals auch im Mittelabschnitt das Momentum gelassen. Ich denke nicht, dass unser Problem eine Konzentrationsfrage war", sieht Linz-Coach Rob Daum nach der Partie den Schlüsselfaktor für das Comeback des Gegners in der eigenen Disziplin.

"Das war eines dieser Spiele, wo man gemerkt hat, dass wir zu Beginn nervös sind, es ist überhaupt nicht so gelaufen, wie wir wollten. Aber dann haben wir Struktur bewiesen und sind glücklich mit den zwei Punkten", meint dessen Gegenüber Serge Aubin.


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