VSV und KAC schauen durch die Pick-Round-Finger

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Der HC Bozen und der Dornbirner EC sicherten sich in der 44. und letzten EBEL-Runde die letzten Pick-Round-Tickets.

Die Vorarlberger (6.) besiegten die Black Wings Linz (2.) 3:0. Die Vienna Capitals holten sich trotz einer 2:5-Pleite in Innsbruck (11.) den Bonuspunkt für Platz 4, weil Bozen gegen Fehervar (9.) 2:3 n. OT. verlor und nur Fünfter wurde.

Der VSV (7.) bezwang Znojmo (3.) zwar 3:1, muss aber wie der KAC (8.) nach dessen 2:4 in Graz (10.) in die Hoffnungsrunde. Salzburg schlug Ljubljana 6:3.

 

LAOLA1 hat alle Facts zur 44. EBEL-Runde:


Graz99ers - KAC 4:2 (2:0,1:2,1:0)

Tore: Beach (13.), Feichtner (19.), Natter (23.), Poulsen (49./PP) bzw. Jacques (26./PP), Setzinger (32.)

Graz, 3.330 Zuschauer, Strafminuten: 12 bzw. 6.

 

Erste Niederlage ohne Konsequenzen: Der KAC wird ob der Niederlage sicher enttäuscht sein, ärgern dürften sie sich aber vermutlich nicht allzu lange darüber. Schließlich wären sie, aufgrund der Ergebnisse in den anderen Hallen, auch mit einem Erfolg über 60 Minuten nicht mehr von Platz acht weggekommen.

Erster Sieg im vierten Spiel: In den ersten drei Saisonduellen zwischen diesen beiden Teams hatten jeweils die Grazer das Nachsehen. Dies änderte sich nun aus Sicht der 99ers genau zur richtigen Zeit, da man sich ja bereits in wenigen Tagen in der Qualifikationsrunde erneut treffen wird. Und diese Spiele können die Steirer nun mit dem Wissen in Angriff nehmen, dass der KAC schlagbar ist.

Unauffälliges Debüt: Einen eher überschaubaren Einstand feierte Istvan Sofron im Dress des KAC. Der ungarische Stürmer centerte die vierte Linie zwischen Ban und Markus Pöck und lieferte seine auffälligste Aktion, als er nach einem Wortgefecht und Handgemenge mit Kyle Beach auf die Strafbank musste.


VSV - HC Znojmo 3:1 (0:0,1:0,2:1)

Tore: Nageler (25.), Schlacher (41.), Pance (54./PP) bzw. Cip (43.)

Villach, 3.565 Zuschauer, Strafminuten: 4 bzw. 10.

 

Negativlauf gestoppt: Nach vier Niederlagen in Serie fand der VSV am letzten Spieltag des Grunddurchganges zurück auf die Siegerstraße. Den letzten Erfolg konnten die Villacher am 3. Jänner ebenfalls zuhause, ebenfalls mit 3:1 und ebenfalls gegen ein ausländisches Team (Fehervar) bejubeln.

Keine Schützenhilfe: Der VSV erfüllte seine Aufgabe und hielt die Chance auf die Pick Round mit dem Heimsieg gegen Znojmo am Leben. Die Villacher brauchten aber gleichzeitig Schützenhilfe, die sie nicht bekamen. Da Bozen einen Punkt gegen Fehervar holte und Dornbirn zuhause gegen Linz gewann, muss der VSV in die Qualification Round und damit weiterhin um die Playoffs zittern.

Gute Gäste: In allen vier Aufeinandertreffen dieser beiden Teams im Grunddurchgang konnte sich die Heimmannschaft durchsetzen. Die mitgereisten Znojmo-Anhänger trieben ihr Team in Villach teilweise mit deutschsprachigen Gesängen an.


Dornbirner EC - Black Wings Linz 3:0 (2:0,0:0,1:0)

Tore: Sylvester (6./PP), Livingston (7.), D'Alvise (52./PP)

Dornbirn, 4.120 Zuschauer, Strafminuten: 8 bzw. 10.

 

Ein Novum: Mit dem 3:0 über die Black Wings Linz sicherten sich die Dornbirner nicht nur das Playoff-Ticket, sondern auch den erstmaligen Einzug in die Pick Round. So lässt sich die Sache doch gleich viel entspannter angehen! Dieser Premiere wohnten starke 4.120 Besucher in Vorarlberg bei.

Verschnaufpause verlängert: Linz reiste mit der gleichen Truppe wie am Samstag in Graz an. Acht Legionäre fehlten, Stammkräfte wurden geschont. Auch Stammgoalie Michael Ouzas blieb daheim. Dafür trat die junge Mannschaft, zumindest nach den ersten 20 Minuten, durchaus engagiert auf. Einem Punktgewinn kam man gegen Dornbirner, die nichts dem Zufall überlassen wollten, trotzdem nicht nahe.

Erster Heimsieg: Nach drei Auswärtserfolgen in diesem Matchup blieben die Punkte erstmals beim gastgebenden Team. Damit wurde Dornbirn zum wohl größten Stolperstein der Linzer im Laufe des Grunddurchgangs. Ende Februar werden wir sehen, ob das bei der Wahl der Viertelfinal-Gegner berücksichtigt wird.


HC Innsbruck - Vienna Capitals 5:2 (1:0,2:0,2:2)

Tore: Frischmann (12.), Ulmer (39./PP, 55./PP), Valdix (40./PP), Schaus (59./EN) bzw. Dzieduszycki (48./PP), Nödl (49./SH)

Innsbruck, 1.800 Zuschauer, Strafminuten: 10 bzw. 25 plus Spieldauerdisziplinar Bois.

 

 

Bonuspunkt gesichert: Die Vienna Capitals durften sich trotz ihrer Niederlage über Platz vier in der Tabelle und den damit verbundenen Bonuspunkt für die Pick Round freuen. Dabei profitierten die Wiener aber von der knappen 2:3 Overtime-Pleite von Bozen gegen Fehervar.

Teure Strafen: Die Vienna Capitals schlugen sich in Innsbruck selbst. Die Wiener fassten insgesamt 25 Strafminuten und dazu noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe  aus. Drei ihrer fünf Gegentreffer fielen in Unterzahl. 

Premieren-Sieg beendet Negativ-Serien: Der hart erkämpfte 5:2-Erfolg der Innsbrucker Haie gegen die Vienna Capitals war das erste Erfolgserlebnis von Pierre Beaulieu als Headcoach. Die Tiroler beendeten auch zwei Negativserien. Es war der erste Heimsieg gegen die Wiener seit 2008 und der erste volle Erfolg nach zuletzt zwölf Niederlagen.


HC Bozen - Fehervar AV19 2:3 n.V. (1:0,1:1,0:1,0:1)

Tore: Frank (19.), Insam (31./PP) bzw. Nagy (28.), Koger (60.), Manavian (64.)

Bozen, 3.594 Zuschauer, Strafminuten: 4 bzw. 12.

 

Koger rettet Fehervar: Nur zwei Sekunden vor dem Ablauf der regulären Spielzeit rettete Koger seine Mennschaft in die Verlängerung, wo Manavian den Auswärtssieg perfekt machte. 

Bozen reicht ein Punkt: Den Südtirolern genügte das Erreichen der Overtime, um die Teilnahme an der Pick Round der besten Sechs perfekt zu machen. Fehervar muss als Neunter des Grunddurchgangs in die Qualification Round und weiterhin um die Playoffs kämpfen.


RB Salzburg - Olimpija Ljubljana 6:3 (1:1,3:1,2:1)

Tore: Welser (6.), Aquino (22.), Duncan (23.), Sterling (27.), Pallestrang (51.), Hughes (52./PP) bzw. Selan (20./PP), Nagtzaam (23.), Hocevar (42.)

Salzburg, 2.108 Zuschauer, Strafminuten: je 8.

 

Heimserie ausgebaut: Salzburg konnte auch diesmal nicht von Ljubljana bezwungen werden. Für die Bullen war es der 21. Heimsieg in Folge gegen die Drachen. Die Slowenen warten seit mittlerweile 2.575 Tagen auf einen Sieg in der Mozartstadt.

Starke Offensive: Der regierende Meister konnte sich auch heute auf die zahlreichen Offensiv-Waffen verlassen. Sechs verschiedene Spieler trugen sich in die Scorerliste ein. Die Bullen waren mit 168 erzielten Toren die torgefährlichste Mannschaft im Grunddurchgang.


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