"Landi" bei Sensationssieg stark

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Dominik Landertinger kommt mit Blickrichtung WM immer besser in Form.

Der Tiroler, Sprint-Fünfter in Canmore, steigert sich im Massenstart und landet mit drei Schießfehlern nach toller Schlussrunde auf Rang vier. Aufs Podest fehlen ihm 12,1 Sekunden.

Indes feiert der Südtiroler Dominik Windisch, noch nie besser als Fünfter in einem Weltcupbewerb, seinen ersten Sieg. Der 26-Jährige (vier Fehler) verweist Benedikt Doll (GER/4 Fehler/+4,1) und Quentin Fillon Maillet (FRA/4/+8,6) auf die Plätze.

Eder lange Zeit in Führung

Simon Eder liegt bis zum dritten Schießen souverän in Führung, muss aber stehend insgesmt vier Strafrunden hinnehmen und landet schlussendlich auf Platz 14.

Sven Grossegger leistet sich ebenfalls vier Fehler und belegt Platz 23, Julian Eberhard kommt mit sieben Fahrkarten nicht über Rang 26 hinaus.

Für Italien bedeutet der Triumph von Windisch indes den ersten Weltcupsieg seit 17. Jänner 2014, als Lukas Hofer vor Heimpublikum in Antholz den Sprint gewann.

Magdalena Neuner ist eine der größten Biathletinnen aller Zeiten. Wir haben ihre besten Bilder:
Bereits mit 19 Jahren sorgte Magdalena Neuner international für Aufsehen.
Bei der Biathlon-WM 2007 in Antholz räumte sie dreimal Gold ab.
In den Folgejahren kam einiges an Edelmetall hinzu, mit zwölf Mal Gold ist sie Rekord-WM-Titelträgerin.
Ihren wohl größten Erfolg stellten die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver dar.
Dabei gewann die bekennende Bayern-Sympathisantin zweimal Gold und einmal Silber.
Auch im Weltcup feierte Neuner große Erfolge. 34 Einzelrennen gingen auf ihr Konto, dreimal gewann sie die große Kristallkugel.
Nach ihrer Heim-WM 2012 in Ruhpolding verabschiedete sie sich vom Spitzensport.
Wir haben die besten Bilder der Biathlon-Legende:

Landertinger zufrieden, Eder chancenlos

Die Stimmen zum Rennen

Dominik Landertinger (4.): „Es war heute ein brutal schwieriges Rennen. Einerseits war die Loipe extrem langsam und kräfteraubend, andererseits war es schwierig am Schießstand den Wind richtig einzuschätzen. Ich hatte eine starke Schlussrunde, wo ich mich am Ende noch gegen Fourcade und Rastorgujevs durchsetzen konnte. Ich bin mit dem Rennen und dem Ergebnis sehr zufrieden."  

Simon Eder (14.): „Heute war ich leider chancenlos. Der Wind beim dritten Schießen hat das Rennen entschieden, sonst wäre ich gut dabei gewesen. Es hilft nichts. Einfach abhaken und nach vorne schauen."             

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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