Aufatmen im Biathlon-Lager: Hauser geht's besser

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Das österreichische Biathlon-Damenteam kann voraussichtlich in Bestbesetzung die Wettkämpfe beim Heimweltcup in Hochfilzen (Freitag bis Sonntag) bestreiten.

Nachdem Lisa Hauser in den letzten Tagen gesundheitlich angeschlagen war und das Training am Mittwoch sausen lassen musste, bestreitet sie die Donnerstags-Einheit wie geplant. Somit steht einem Einsatz im Sprint am Freitag voraussichtlich nichts mehr im Wege.

Neben Hauser gehören auch Innerhofer, Zdouc, Hartweger und Schwaiger zum Team.

Ausgeruht

"Ich habe mich gut ausruhen können. Ich glaube, ich bin wieder bei vollen Kräften", erklärt Hauser gegenüber der "APA". "Die Vorbereitung war sicher nicht ideal. Die Form hätte gepasst, schade, dass etwas dazwischen gekommen ist".

Trotz der Trainingspause fühlt sie sich gut: "Ich glaube, dass es trotzdem recht gut laufen wird." Wegen der Erkrankung sei sie aber nicht sicher, ob sie wieder so stark wie vor einer Woche abschneiden kann. "Ich fühle mich relativ gut, ich freue mich auf die Wettkämpfe. Natürlich muss ich gut schießen, weil ich nicht genau weiß, wie ich läuferisch drauf bin."

Nicht zu viel Druck machen

Die 21-Jährige stellt aber auch klar, dass man von ihr noch nicht jedes Wochenende ein Spitzenergebnis erwarten kann.

"Man kann nicht davon ausgehen, dass die ganze Saison so läuft. Als junge Athletin sollte man sich ein paar Rennen heraussuchen, wo man eine gute Phase hat. Die ganze Saison, bei jedem Rennen vorne dabei zu sein, da hat man noch nicht die Kraft und die Härte."

Gute Aussichten

Läuft ihre Entwicklung so erfreulich weiter, wird sie künftig aber ohnehin regelmäßig im Spitzenfeld zu finden sein. "Zur erweiterten Weltspitze gehört sie sicher schon dazu. Sie ist ja noch jung und hat noch einige Jahre vor sich", meinte ÖSV-Damen-Trainerin Sandra Flunger über die vielversprechenden Aussichten der guten Schützin.

Schließlich entwickle sich Hauser auch in der Loipe kontinuierlich weiter. "Das Grundniveau ist besser, ich denke schon, dass sie sich im Laufe der Saison noch steigern wird, das war auch schon letztes Jahr so. Talent hat sie auf jeden Fall, auch in der Spur", meinte Flunger über die WM-14. im Massenstart.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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