Nächster Biathlet wegen Dopingverdachts gesperrt

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Der Biathlon-Weltverband (IBU) zieht erneut einen Athleten wegen Doping-Verdachts aus dem Verkehr.

Die namentlich nicht genannte Person - es soll sich um keinen Top-Athleten handeln - wird vorläufig von allen IBU-Wettbewerben ausgeschlossen. Bei einer im Jänner während eines IBU-Cups genommenen Probe sei eine Substanz festgestellt worden, die seit Jahresbeginn auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur steht.

Unklar ist, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.

Abramova wird angehört

Der Athlet kann nun die Öffnung der B-Probe beantragen, oder wie die ebenfalls unter Verdacht stehende Olga Abramova darauf verzichten. Der Biathlon-Verband der Ukraine hatte vor einer Woche ihren positiven Dopingtest öffentlich gemacht.

Die IBU teilte nun mit, dass Abramova auf die Analyse der B-Probe verzichtet habe. Nach Angaben der Ukrainer wurde Abramova das Mittel vom Arzt im November 2015 verordnet. Der Biathlon-Weltverband setzt in diesem Fall eine Anhörung in "naher Zukunft" an.

Abramova droht eine Sperre von bis zu vier Jahren. Die gebürtige Russin startet seit 2012 für die Ukraine. Zur olympischen Gold-Staffel der Ukraine bei den Winterspielen in Sotschi gehörte sie nicht.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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