Ex-ÖSV-Trainer Siebert ist tot

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Der Biathlon-Sport trauert um Klaus Siebert.

Wenige Tage vor seinem 61. Geburtstag (29. April) hat der Deutsche am vergangenen Sonntag den langjährigen Kampf gegen den Krebs verloren. "Er war unser Superman. Er war Trainer und Psychologe, dazu ein Lehrer und Freund", schreibt die Weißrussin Nadezhda Skardino, die mehrere Jahre lang von Siebert betreut wurde.

Als Aktiver gewann Siebert je dreimal WM-Gold und -Bronze, dazu Olympia-Silber. Als Trainer war er von 2002 bis 2005 im ÖSV tätig.

Siebert formte aus Domracheva einen Superstar

Zuvor verhalf er seinem Landsmann Ricco Groß zu WM- und Olympia-Gold und war mehrere Jahre Co-Trainer im Deutschen Skiverband.

Nach seiner Tätigkeit in Österreich verschlug es die Biathlon-Legende nach China, ehe er zuletzt von 2009 bis 2014 - mit gesundheitlichen Unterbrechungen - das weißrussische Damen-Team übernahm. Dabei gelang es ihm, Darya Domracheva zur besten Biathletin der Welt zu formen, was im Gewinn dreier Olympia-Goldmedaillen in Sochi gipfelte.

Aufgrund seiner Krebserkrankung musste er sich anschließend aus dem Sport zurückziehen.

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