Dämpfer für Kronthalers Pläne

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Hypo Tirol darf in der kommenden Saison nicht in der italienischen Liga spielen.
 
Wie Peter Kleinmann, Präsident des Österreichischen Verbandes, am Montag der APA mitteilt, dürfen in Italien ausländische Vereine nicht in der Liga antreten.
 
Im Oktober hatte Hypo-Tirol-Manager Hannes Kronthaler in der "Tiroler Tageszeitung" gesagt, dass er als Zusatzprogramm zur heimischen AVL gerne im Nachbarland spielen würde, da das Gesamtprodukt Volleyball in Österreich stagniere.

Kronthaler will es weiter versuchen

Das Stichwort "stagnieren" bringt Kleinmann jedoch in Rage. "Hypo Tirol stagniert, das stimmt. Aber nicht der österreichische Volleyball-Sport", verweist er auf zahlreiche Infrastruktur-Maßnahmen der AVL-Klubs.

Sollten die Innsbrucker der AVL entgegen der Beteuerungen den Rücken kehren, würde das der heimischen Liga freilich nicht helfen. "Wenn das beste Team die Liga verlässt, könnte das zu Problemen mit TV-Partner ORF führen. Außerdem halte ich die italienische Liga für die Tiroler für eine Nummer zu groß", hat der ÖVV-Boss wenig für Kronthalers Ansinnen übrig.

Dieser wiederum will sich von seinem Projekt nicht abbringen lassen. "Es stimmt, dass das Regulativ so ist, dass der Verband in Italien ausländischen Vereinen die Teilnahme nicht erlaubt. Die italienische Liga will uns, braucht aber die Zustimmung des österreichischen Verbandes, dann will sie mit dem eigenen verhandeln."

In puncto Stagnation bleibt Kronthaler bei seinem Standpunkt: "Seit der EM, die große Auswirkungen bringen hätte sollen, stagniert das heimische Geschehen."

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