Paszek kämpft sich ins Halbfinale

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Der Erfolgslauf von Tamira Paszek in Auckland scheint kein Ende nehmen zu wollen.

Am Donnerstag holt sich die 25-jährige Vorarlbergerin bei dem mit 226.750 Dollar dotierten Hartplatz-Event mit einem 6:4, 6:7 (3), 6:3-Erfolg über die belgische Qualifikantin Kirsten Flipkens  ihren bereits sechsten Sieg in Folge und steht damit schon im Halbfinale.

Im Kampf um einen Platz im Endspiel, ihrem ersten seit ihrem Turniersieg in Eastbourne 2012, trifft Paszek nun auf die Deutsche Julia Görges.

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Posted by Tamira Paszek on Mittwoch, 6. Januar 2016

Wozniacki gegen Stephens

Sloane Stephens gewinnt gegen die britische Qualifikantin Naomi Broady mit 7:6 (3), 6:3 und steht ebenfalls im Halbfinale von Auckland, wo sie auf Top-Favoritin Caroline Wozniacki trifft.

Die an zwei gereihte Dänin deklassiert die Rumänin Alexandra Dulgheru mit 6:1, 6:0. Gegen Stephens konnte Wozniacki alle bisherigen fünf Duelle für sich entscheiden.

Paszek glich im Head-to-Head aus

Im Head-to-head gegen Flipkens glich Paszek mit dem Erfolg in Auckland auf 1:1 aus. Das bislang einzige Duell konnte die Belgierin vor zwei Jahren in Wimbledon in drei Sätzen für sich entscheiden.

Bis es soweit war, musste die Dornbirnerin allerdings 2:51 Stunden harte Arbeit verrichten. Erst mit dem siebenten Matchball brachte Paszek den knappen Sieg unter Dach und Fach.

Paszek vergibt 4:1-Führung im zweiten Satz

Im zweiten Satz gab die Österreicherin eine 4:1-Führung mit Doppelbreak aus der Hand. Flipkens, die sich zwei Games zuvor eine Verletzungspause wegen einer Verkrampfung im linken Oberschenkel nehmen musste, kämpfte sich aber aber zurück und erzwang einen Entscheidungs-Satz.

In diesem lag Paszek bereits mit 5:0 in Front, ehe die Belgierin noch einmal alles in die Waagschale warf, sich am Ende aber doch der vor allem mit der Rückhand sehr stark agierenden Paszek geschlagen geben musste.

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Posted by Tamira Paszek on Mittwoch, 6. Januar 2016

"Hatte keine Energie mehr"

"Bei 4:1 im zweiten Satz hatte ich das Gefühl, als hätte jemand den Stecker gezogen. Ich hatte einfach keine Energie mehr", meinte Paszek danach beim Sieger-Interview auf dem Center Court. Seit sechs Tagen ist die Vorarlbergerin täglich in Auckland im Einsatz. 

"Es wurde ab diesem Zeitpunkt sehr unangenehm für mich, sie hat mich in die Ecken gedrängt und immer aggressiver gespielt. Es war nicht leicht, wieder meine Energie zu bündeln", so Paszek, die sich beim Publikum für die Unterstützung bedankte.

Machbare Aufgabe gegen Görges

Für Paszek ist es in Auckland übrigens das bereits zweite Halbfinale ihrer Karriere. 2008 musste sie sich der ehemaligen Weltranglisten-Ersten Lindsay Davenport klar in zwei Sätzen geschlagen geben. Mit Julia Görges ist die diesjährige Aufgabe sicherlich machbarer. 

Im Head-to-Head zwischen den beiden steht es 2:2. Das letzte Duell fand vor vier Jahren in Montreal statt, das Paszek klar mit 6:2, 6:1 für sich entscheiden konnte. Auf Hartplatz hat die Deutsche mit 2:1 knapp die Nase vorne.

Schafft Tamira Paszek 2016 den Sprung in die Top 100?


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