Murray triumphiert zum zweiten Mal in Wimbledon

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Zum zweiten Mal nach 2013 heißt der Wimbledon-Sieger Andy Murray!

Der 29-jährige Schotte besiegt den Kanadier Milos Raonic dank einer souveränen Vorstellung mit 6:4, 7:6 (3), 7:6 (2). Für Murray, der im All England Club 2012 auch Olympia-Gold holte, ist es der insgesamt dritte Grand-Slam-Titel seiner Karriere.

Nach einer dreijährigen Durststrecke und drei verlorenen Finali durfte er wieder am Ende eines Grand-Slam-Turniers jubeln.

Nach dem Finalsieg fiel großer Druck von Murray ab, tränenreich war das Interview nach seinem zweiten Wimbledon-Titel. 2013 hatte Murray als erster Brite seit Fred Perry im Jahr 1936 in Wimbledon triumphiert. Nun fehlt Murray noch ein Sieg, um zur britischen Tennislegende aufzuschließen. 2012 hatte er bei den US Open seinen Premieren-Grand-Slam-Titel gewonnen.

Alle drei gewann Murray mit Ivan Lendl als Trainer, zu dem er erst vor rund einem Monat wieder zurückgekehrt war. Noch auf dem Centre-Court zeigte sich Murray erleichtert über seinen Triumph: "Wimbledon ist jedes Jahr das wichtigste Turnier für mich. Ich habe hier schon bittere Niederlagen einstecken müssen. Deswegen ist es sehr besonders, diese Trophäe wieder in den Händen zu halten."

Raonic stand erstmals im Finale

Der 25-jährige Raonic musste sich damit trösten, als erster Kanadier überhaupt im Endspiel eines Grand-Slam-Turnieres gestanden zu sein. "Das war heute eine schwierige Aufgabe. Er (Murray, Anm.) hat großartig gespielt und hat es verdient. Ich werde alles versuchen, was ich tun kann, um für eine weitere Chance hier herzukommen", sagte Raonic, dessen Berater John McEnroe das Match für die BBC kommentierte.

Murray gab die Komplimente an den Kanadier zurück. "Er hatte auch zwei gute Wochen und hat heute unglaublich gut gespielt. Er hat große Fortschritte gemacht und wird jedes Mal, wenn ich gegen ihn spiele, besser", sagte Murray über seinen Finalgegner.

Murray souverän

Die Nummer zwei der Welt schlug schließlich auch aus dem frühen Aus des Vorjahressieger Novak Djokovic Kapital. Der Weltranglistenersten hatte das Tennis-Mekka schon Mitte des Turniers wieder verlassen müssen. Am serbischen Topfavoriten war Murray in diesem Jahr jeweils im Finale der Australian Open und der French Open gescheitert.

 

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Über die gesamten drei Sätze war es ein enges Match, allerdings stets mit Vorteilen für Murray. Der Schotte hatte bereits nach zwei Spielen den ersten Breakball, Raonic erst nach über zwei Stunden Spielzeit. Im ersten Satz machte das Break zum 4:3 durch Murray den Unterschied.

Hielt Raonic vorerst mit Murrays Konstanz noch Schritt, im zweiten Durchgang wurde der Kanadier aber zunehmend fehleranfällig. Obwohl Murray wieder zweimal Breakchancen vorfand, ging der zweite Satz ins Tiebreak. Murray gewann es souverän mit 7:3.

Kaum unerzwungene Fehler von Murray

Während Murray im zweiten Satz nur zwei unerzwungene Fehler unterliefen, machte Raonic deren 15. Auch im Schlusssatz blieb Raonic unangenehm, er kam beim Stand von 2:2 zu zwei Breakbällen. Murray wehrte beide ab, es ging in der Folge wieder ins Tiebreak. Wieder gab Murray nur zwei Punkte ab.

Murray gelang es, Raonics stärkste Waffe, den ersten Aufschlag, zu entschärfen. In den ersten sechs Partien in Wimbledon gelangen dem Kanadier 137 Asse, im Finale am Sonntag nur deren acht. Mit Murray kommt im Oktober der aktuelle Wimbledon-Sieger in die Wiener Stadthalle.

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