Djokovic: "Sam hat wirklich brutal gespielt"

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Es war ein mittlerweile mehr als ungewohntes Gefühl für Novak Djokovic: Erstmals nach vier Grand-Slam-Titeln und 30 Match-Siegen in Folge musste Novak Djokovic in Wimbledon wieder als Verlierer den Platz verlassen.

Der US-Amerikaner Sam Querrey sorgte mit seinem über zwei Tage verteilten Vier-Satz-Erfolg für die große Sensation dieses Turniers.

"Ich kann Sam nur zu seinem großartigen Match gratulieren. Er hat wirklich brutal gespielt", erwies sich der 29-jährige Serbe als gewohnt fairer Verlierer.

"Vor allem mit dem ersten Aufschlag hat er sehr viele Punkte gemacht."

"Fühle mich nicht wirklich gesund"

"Ich hatte meine Chancen im vierten Satz, als ich bei 5:4 auf den Satzgewinn servierte und auch im Tiebreak mit einer 2:0-Führung gestartet bin. Grundsätzlich hatte ich aber einfach nicht so ein gutes Gefühl auf dem Schläger wie ich es normal habe", so Djokovic, der ungewohnterweise nicht auf dem Center Court, sondern auf Court 1 spielen musste.

"Natürlich hätte ich mich am Center Court besser gefühlt. Schließlich spiele ich 90 Prozent meiner Matches auf diesem Platz", meinte der Belgrader, der auf Nachfrage eines Journalisten zugab, nicht ganz fit in dieses Turnier gegangen zu sein.

"Ich fühle mich nicht wirklich gesund, aber das ist nicht der richtige Platz um darüber zu sprechen. Er hat einfach sehr gut gespielt", wollte Djokovic nicht näher darauf eingehen oder es als Ausrede für die Niederlage benutzen.

Die besten Bilder von Wimbledon 2016:

Bild 1 von 91 | © getty
Bild 2 von 91 | © getty
Bild 3 von 91 | © getty
Bild 4 von 91 | © getty
Bild 5 von 91 | © getty
Bild 6 von 91 | © getty
Bild 7 von 91 | © getty
Bild 8 von 91 | © getty
Bild 9 von 91 | © getty
Bild 10 von 91 | © getty
Bild 11 von 91 | © getty
Bild 12 von 91 | © getty
Bild 13 von 91 | © getty
Bild 14 von 91 | © getty
Bild 15 von 91 | © getty
Bild 16 von 91 | © getty
Bild 17 von 91 | © getty
Bild 18 von 91 | © getty
Bild 19 von 91 | © getty
Bild 20 von 91 | © getty
Bild 21 von 91 | © getty
Bild 22 von 91 | © getty
Bild 23 von 91 | © getty
Bild 24 von 91 | © getty
Bild 25 von 91 | © getty
Bild 26 von 91 | © getty
Bild 27 von 91 | © getty
Bild 28 von 91 | © getty
Bild 29 von 91 | © getty
Bild 30 von 91 | © getty
Bild 31 von 91 | © getty
Bild 32 von 91 | © getty
Bild 33 von 91 | © getty
Bild 34 von 91 | © getty
Bild 35 von 91 | © getty
Bild 36 von 91 | © getty
Bild 37 von 91 | © getty
Bild 38 von 91 | © getty
Bild 39 von 91 | © getty
Bild 40 von 91 | © getty
Bild 41 von 91 | © getty
Bild 42 von 91 | © getty
Bild 43 von 91 | © getty
Bild 44 von 91 | © getty
Bild 45 von 91 | © getty
Bild 46 von 91 | © getty
Bild 47 von 91 | © getty
Bild 48 von 91 | © getty
Bild 49 von 91 | © getty
Bild 50 von 91 | © getty
Bild 51 von 91 | © getty
Bild 52 von 91 | © getty
Bild 53 von 91 | © getty
Bild 54 von 91 | © getty
Bild 55 von 91 | © getty
Bild 56 von 91 | © getty
Bild 57 von 91 | © getty
Bild 58 von 91 | © getty
Bild 59 von 91 | © getty
Bild 60 von 91 | © getty
Bild 61 von 91 | © getty
Bild 62 von 91 | © getty
Bild 63 von 91 | © getty
Bild 64 von 91 | © getty
Bild 65 von 91 | © getty
Bild 66 von 91 | © getty
Bild 67 von 91 | © getty
Bild 68 von 91 | © getty
Bild 69 von 91 | © getty
Bild 70 von 91 | © getty
Bild 71 von 91 | © getty
Bild 72 von 91 | © getty
Bild 73 von 91 | © getty
Bild 74 von 91 | © getty
Bild 75 von 91 | © getty
Bild 76 von 91 | © getty
Bild 77 von 91 | © getty
Bild 78 von 91 | © getty
Bild 79 von 91 | © getty
Bild 80 von 91 | © getty
Bild 81 von 91 | © getty
Bild 82 von 91 | © getty
Bild 83 von 91 | © getty
Bild 84 von 91 | © getty
Bild 85 von 91 | © getty
Bild 86 von 91 | © getty
Bild 87 von 91 | © getty
Bild 88 von 91 | © getty
Bild 89 von 91 | © getty
Bild 90 von 91 | © getty
Bild 91 von 91 | © getty

Schließlich wusste er schon vor dem Duell gegen Querrey, dass es alles andere als leicht werden würde. "Ich wusste, dass es knapp werden würde, weil er nicht leicht zu breaken ist, wenn es bei ihm beim Service läuft. Er hat aber auch seine Chancen in den Rallyes sehr gut genützt."

Djokovic will Ruhe bewahren

Für Djokovic war das Aus in Runde drei die früheste Niederlage bei einem Grand-Slam-Turnier seit den French Open 2009. Der überlegene Weltranglisten-Erste hat deshalb aber keine Angst, deshalb nun in ein Formloch zu fallen.

"Es ist nicht das erste Mal, dass ich bei einem Grand-Slam-Turnier verliere. Ich weiß, wie ich damit umgehen muss. Ich muss entspannt, ruhig und positiv bleiben", will sich der "Djoker" wegen eines schlechten Matches nicht seine in den vergangenen Jahren gefeierten Erfolge schlecht machen lassen.

"Ich habe immerhin vier Majors in Folge gewonnen. Das ist schon ein tolles Gefühl - auch wenn es in zwei verschiedenen Saisonen passiert ist", so Djokovic, der mit Erfolgen in Wimbledon und bei den US Open heuer als erst zweiter Spieler nach Rod Laver den Grand Slam hätte holen können. 

Motivationsverlust nach French-Open-Sieg?

Djokovic gab aber zu, dass es für ihn nicht leicht gewesen sei, nach dem langersehnten Triumph in Roland Garros vor einem Monat, sich wieder auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. "Ich wollte wieder mein Bestes geben, aber mein Bestes hat diesmal nicht gereicht."

Der Serbe wolle nun abschalten und etwas Zeit mit seiner Frau und seinem bald zweijährigen Sohn verbringen. "Die bisherige Saison war sehr erfolgreich, aber auch sehr anstrengend. Deshalb freue ich mich jetzt schon auf eine kurze Pause."

Christian Frühwald


LAOLA Meins

Novak Djokovic

Verpasse nie wieder eine News ZU Novak Djokovic!

Einfach über LAOLA Meins diesem Thema folgen, und individuell und persönlich alle Infos erhalten!

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare