Gift-Attentat auf Junioren-Spielerin?

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Als Kriminalfall scheint sich eine krankheitsbedingte Aufgabe im Junioren-Bewerb von Wimbledon zu entpuppen.

Die Britin Gabriella Taylor soll vor ihrem Viertelfinale Anfang Juli vergiftet worden sein. Das Scotland Yard nahm bereits Ermittlungen zu diesem Fall auf. Die 18-jährige Taylor konnte nicht zu ihrem Einzel-Spiel antreten und verbrachte danach vier Tage auf der Intensiv-Station.

"Beinahe wäre sie gestorben", erzählte Mutter Milena dem "Daily Telegraph". "Dabei war sie vor dem Turnier völlig gesund."

"Glauben nicht an einen Unfall"

Taylor litt aneiner seltenen bakteriellen Infektion namens Leptospirose, dir nur sehr selten in Grobritannien auftritt. "Deshalb glauben wir nicht, dass es ein Unfall war. Ihre Getränkeflaschen waren unbewacht in der Player's Lounge. Jemand könnte etwas in ihre Getränke gemischt haben."

Bislang wurden noch keine Festnahmen vorgenommen. Die Anzeige wurde allerdings erst am 5. August vorgenommen. Mitterweile dürfte es schwer werden, das Gift noch im Körper ermitteln zu können.

Die Weltranglisten-381. befindet sich unterdessen schon wieder im Training auf Marbella. "Gabriella ist aber immer noch sehr enttäuscht. Sie wird eine lange Zeit brauchen, um darüber wieder hinwegzukommen."

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