Thiem hat im Masters-Kampf gute Karten

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Trotz des Achtelfinal-Auscheidens von Dominic Thiem bei den US Open hat Österreichs Tennis-Ass weiterhin gute Chancen, im November die erstmalige Qualifikation für das ATP World Tour Finale in London zu schaffen.

Im Race liegt der 23-jährige Lichtenwörther mit 3205 Punkten nunmehr auf dem 6. Rang. Auf Superstar Rafael Nadal hat er aber nur fünf Zähler Vorsprung. Außerdem könnte noch Stan Wawrinka mit einem Viertelfinal-Sieg über Thiem-Bezwinger Juan Martin del Potro am Österreicher vorbeiziehen.

Das aktuelle Race inklusive US-Open-Ergebnisse

Platz Spieler Land Punkte nächste Punkte max. Punkte
1. Novak Djokovic SRB 9760 10240 11040
2. Andy Murray GBR 8185 8545 9825
3. Milos Raonic CAN 4420
4. Kei Nishikori JPN 3955 4315 5595
5. Gael Monfils FRA 3355 3835 4635
6. Dominic Thiem AUT 3205
7. Rafael Nadal ESP 3200
8. Stan Wawrinka SUI 3180 3540 4820
9. Tomas Berdych CZE 2530
10. Marin Cilic CRO 2400
11. David Goffin BEL 2140
12. Roger Federer SUI 2130
13. Nick Kyrgios AUS 1915
14. Jo-Wilfried Tsonga FRA 1890
15. Lucas Pouille FRA 1769

Komfortabler Vorsprung auf Berdych

Leicht wird der Kampf um einen der nur acht Startplätze bei der inoffiziellen Tennis-Weltmeisterschaft in der britischen Metropole also ganz gewiss nicht.

Sollte nämlich Wawrinka Thiem noch in Flushing Meadows überholen, würde der Schützling von Günter Bresnik eben nur diese fünf Punkte Vorsprung auf Nadal haben, der dann mit Platz acht den Posten des Wackelkandidaten einnehmen würde.

Und ein 14-facher Grand-Slam-Gewinner und ehemaliger Weltranglisten-Erster wie der Stier aus Manacor hat das Potenzial, in den kommenden Wochen noch den einen oder anderen zusätzlichen Punkt zu holen.

Dafür ist der Abstand auf den neuntplatzierten Tomas Berdych mit fast 700 Punkten relativ groß. Der Tscheche konnte wegen einer Blinddarm-Operation nicht an den US Open teilnehmen und so verlor der siebenfache Masters-Teilnehmer, der zuletzt sogar sechs Mal in Folge in London mit dabei war, etwas an Boden im Kampf um die Top 8.

Berdych in der Halle stark

Sollte Berdych seine Operation allerdings nach Wunsch verkraften, wird der starke Hallenspieler in den nächsten Wochen noch genug Möglichkeiten bekommen, diesen Rückstand zu verkürzen.

Schließlich stehen mit Shanghai und Paris-Bercy noch zwei ATP-1000-Turniere auf dem Programm. Letzteres konnte Berdych 2005 sogar schon einmal gewinnen. Seit 2011 stand er in Paris-Bercy zumindest immer im Viertelfinale.

Seine Bilanz in Shanghai liest sich mit einem Halb- und zwei Viertelfinali nicht wesentlich schlechter.

Die besten Bilder von den US Open 2016 in Flushing Meadows:

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Thiem muss bei 1000ern punkten

Vor allem für Thiem wird ein Abschneiden bei den 1000er Events immens wichtig werden. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten kann er bei den noch ausstehenden 250- und 500-Turnieren kaum noch punkten, da er bereits 1x500, 3x250 und 2x180 Zähler bei derartigen Veranstaltungen in diesem Jahr geholt hat.

Insgesamt kann jeder Top-Spieler nur sechs Wertungen dieser Turnier-Kategorien in sein Punktekonto einfließen lassen.

Bei einem weiteren 250er Titel kämen netto also nur 70 Punkte hinzu, da ihm ein 180er rausfallen würde. Im Maximalfall wären es bei einem Heimsieg beim 500er in Wien 320 Punkte, die er seinem Konto hinzufügen könnte.

Berdych würde hingegen die vollen 500 Punkte gutgeschrieben bekommen.

Thiem plant nur mehr ein 250er

Dementsprechend hat Thiem auch seinen weiteren Turnierkalender gestaltet: Sein einziges 250er bestreitet er - sollte er bis dahin seine Knieblessur auskuriert haben - in zwei Wochen in Metz. Danach stehen das 500er in Peking (3. Oktober), das 1000er in Shanghai (10. Oktober), das 500er in Wien und schließlich das 1000er in Paris auf dem Programm.

Auch der passionierte Hallen-Spieler Marin Cilic kann abseits der Masters-Turniere noch kräftig punkten. Der Kroate, der sieben seiner insgesamt 15 ATP-Titel unter Dach holte, liegt im Race ebenfalls nur knapp hinter Berdych und wird wohl im Verlauf der nächsten Wochen gemeinsam mit dem Tschechen Thiems schärfster Rivale um einen Platz in London werden.

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