Olympiasiegerin scheitert in Runde eins

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Vor knapp zwei Wochen feierte Monica Puig mit ihrem überraschenden Olympia-Sieg ihren größten Karriereerfolg, nun folgt die erste Ernüchterung.

Die 22-Jährige aus Puerto Rico muss sich bei den US Open gleich zum Auftakt geschlagen geben. Sie muss sich in Runde eins der Chinesin Zheng Saisai mit 4:6, 2:6 geschlagen geben.

Puig holte in Rio die erste olympische Goldmedaille für Puerto Rico. Das darauf folgende Vorbereitungsturnier für die US Open in Cincinnati musste sie wegen einer Rückenverletzung absagen.

Muguruza gegen Qualifikantin in Bedrängnis

Gar nicht gut ausgesehen hatte es zunächst auch für die Nummer drei des Turniers: French-Open-Siegerin Garbine Muguruza hatte allerdings an einem heißen Sommertag bei rund 32 Grad vor allem mit ihrer körperlichen Verfassung zu kämpfen. Gegen die unbekannte belgische Qualifikantin lag die als Nummer 3 gesetzte Spanierin schon mit 2:6 zurück, ehe sie eine medizinische Auszeit nahm.

"Es war wirklich schwül und ich hatte mit dem Atmen Probleme. Es war auch in Australien ein bisschen so", erklärte Muguruza. Danach erholte sich Muguruza aber und siegte noch sicher 6:0,6:3.

Muguruza ist schon seit einer Woche in New York und hatte etwas Zeit für das kulturelle Angebot von NYC. Sie genoss ein Konzert des Sängers Marc Anthony. "Mir hat es sehr gefallen, ich habe getanzt, aber ich muss sagen, dort waren nur Frauen. Nicht ein Mann in dem Konzert", meinte sie lächelnd.

Sicher weitergekommen ist Vorjahresfinalistin Roberta Vinci (ITA-7) gegen die Deutsche Anna-Lena Friedsam beim 6:2,6:4. Vinci war im Vorjahr im rein italienischen Endspiel Flavia Pennetta unterlegen. Letztere erklärte danach aber ihre Karriere für beendet. Zur jüngsten Siegerin des Tages machte sich die erst 16-jährige Wildcard-Spielerin Kayla Day. Sie profitierte im US-Duell mit Madison Brengle von deren Aufgabe beim Stand von 6:2,4:2.

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