Murray muss wieder über fünf Sätze gehen

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Wie schon in seinem Auftaktmatch muss Andy Murray auch in der zweiten Runde der French Open über die volle Distanz gehen.

Der schottische Weltranglisten-Zweite zwingt den französischen Nobody Mathias Bourque (ATP 164) erst mit 6:2, 2:6, 4:6, 6:2, 6:3 in die Knie.

Auch Murrays nächster Gegner hat eine harte Partie hinter sich: Der kroatische Aufschlagriese Ivo Karlovic hat gegen den Australier Jordan Thompson hauchdünn mit 6:7 (7), 6:3, 7:6 (3), 6:7 (4), 12:10 das bessere Ende für sich.

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Ältester Spieler seit Jimmy Connors

Der 37-jährige Kroate ist 15 Jahre älter als Thompson und war mit nicht weniger als acht Erstrunden-Niederlagen nach Paris gekommen. Er ist der älteste Spieler seit der damals 38-jährigen US-Legende Jimmy Connors 1991, der die dritte French-Open-Runde erreichte.

Alt ausgesehen hat auch der Weltranglisten-Zweite Andy Murray einige Mal auf dem Court Philippe Chatrier. Wie ein Rohrspatz schimpfend und mit sich hadernd, kämpfte sich der Olympiasieger aber doch in die Runde der letzten 32.

Murray erweist sich allerdings als Fünf-Satz-Spezialist: Seine Karrierebilanz über die volle Distanz lautet 22:7-Siege und er hat von den vergangenen 16 Marathons gleich 14 gewonnen. Kurios ist zudem, dass Murray nach dem Fünf-Satz-Thriller gegen Radek Stepanek zum Auftakt nun in Karlovic erneut gegen einen 37-Jährigen spielt.

Viel Lob für Bourgue

Der 15 Jahre jüngere Bourgue hat jedenfalls eine große Talentprobe abgegeben. "Er hat exzellent gespielt. Er hat viele Punkte diktiert, hat mich bis zum Ende viel laufen lassen, sogar als ich im fünften Satz schon ziemlich vorangelegen bin. Er hat sicher eine fantastische Zukunft", sagte Murray.

 

Noch nie zuvor hatte Bourgue überhaupt ein Match auf der ATP-Tour bestritten. Seine Ernährung während eines Spiels sollte er vielleicht aber noch überdenken. Bei einem Seitenwechsel fragte der Franzose den Stuhlschiedsrichter, ob ihm jemand ein Mars und ein Coca-Cola bringen könne.

Wawrinka kommt langsam in Fahrt

Während Murray neuerlich viel Kraft auf dem Platz ließ, hatte der Titelverteidiger nach seinem Fünf-Satz-Drama zum Auftakt diesmal leichteres Spiel: Der als Nummer 3 gesetzte Schweizer Stan Wawrinka setzte sich gegen den Japaner Taro Daniel 7:6(7),6:4,6:4 durch und misst sich nun mit dem Franzosen Jeremy Chardy.

"Ich habe in den ersten beiden Matches sicher nicht mein bestes Tennis gespielt, aber ich weiß, dass ich es in mir habe", sagte der 31-jährige "Stan the man", der immerhin auch schon sein 45. Major in Folge spielt.

Mit Dreisatz-Siegen kamen auch der aufstrebende Australier Nick Kyrgios (Nr. 17) und Richard Gasquet (FRA-9) weiter. Die beiden spielen nun in der dritten Runde um den Achtelfinaleinzug.

Jungstar Zverev gewinnt Tennis-Krimi

Alexander Zverev, möglicher Drittrunden-Gegner und zuletzt in Nizza Finalgegner von Dominic Thiem, setzte sich am Mittwoch in der Fortsetzung des am Vortag abgebrochenen Erstrundenspiels durch.

Der 19-jährige Deutsche, eines der vielversprechendsten Talente auf der ATP-Tour, rang den Franzosen Pierre-Hugues Herbert nach 3:08 Stunden mit 5:7,6:2,7:6(6),7:5 nieder. Nach dem Ende auf dem völlig überfüllten Court 17 herrschte ein Riesengedränge um den neuen Shooting-Star aus Deutschland, der viele Autogramm- und Selfie-Wünsche erfüllte.

Ehe am Vorabend nach dem Tiebreak wegen Dunkelheit abgebrochen worden war, hatte Zverev bei 3:6 im Tiebreak drei Satzbälle abgewehrt. "Natürlich war es zum Schlafengehen schon wichtig, dass du weißt, dass du nur noch einen Satz gewinnen musst und das Match ist vorbei."

Zverev ist nach dem Ausscheiden von Kitzbühel-Sieger Philipp Kohlschreiber und Dustin Brown schon der letzte Deutsche im Herren-Einzel. Am Donnerstag spielt Zverev in Stephane Robert erneut gegen einen Franzosen. Setzen sich Zverev und Dominic Thiem (gegen Guillermo Garcia-Lopez) durch, kommt es in Runde drei zu einer Wiederholung des Nizza-Finales.

"Ja, hoffentlich können wir beide morgen gewinnen und dann sehen wir uns in ein paar Tagen", sagte Zverev, der gut mit Österreichs Jungstar auskommt. "Wir verstehen uns immer sehr gut, auf den Turnieren sind wir relativ oft zusammen. Hier wohnt er aber etwas weit von mir entfernt", erklärte der 1,98-m-Mann.

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