"Tie Break Tens" - Erste Bank Open erleben Novum

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Bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle (23. bis 30. Oktober) kommt es zu einer Premiere.

Vor dem Beginn des Hauptbewerbs am Montag wird es am Sonntag (19 Uhr) ein spektakuläres Mini-Turnier mit sechs Spielern geben. Genannt wird das neue Format "Tie Break Tens" und mit von der Partie sind unter anderem Dominic Thiem, Jo-Wilfried Tsonga oder Altstar Goran Ivanisevic.

Gespielt wird in zwei Dreier-Gruppen jeweils ein Match-Tiebreak (also bis 10 Punkte, zwei Punkte Unterschied). Die jeweils zwei Gruppenbesten erreichen das Semifinale.

Im Finale geht es dann um alles oder nichts, denn der Sieger des Blitz-Turniers erhält nicht weniger als 250.000 US-Dollar. Insgesamt werden zehn Match-Tiebreaks ausgetragen, die Dauer wird mit zweieinhalb Stunden prognostiziert.

Chance für die Außenseiter

"Die Premiere dieses Formats hat im Vorjahr in der Londoner Royal Albert Hall stattgefunden und dort Spieler wie Fans gleichermaßen begeistert. Ich bin mir sicher, dass dies in Wien nicht anders sein wird, denn die Besucher können bei diesem kurzweiligen Modus mit sechs Tennis-Stars mitfiebern", sagte Turnierboss Herwig Straka, der am ersten Turnier-Sonntag eine große Eröffnungsparty feiern will.

Neben Thiem, Tsonga und dem immer noch sehr gut aufschlagenden Ivanisevic hat auch der 38-jährige Tommy Haas, der 2017 ein weiteres Comeback geben will, zugesagt. Zwei Spieler werden noch genannt.

Turnierbotschafter Thomas Muster, der für dieses Mini-Turnier als Direktor fungiert, dazu: "Dabei hat auch der Underdog eine gute Chance, sich gegen einen vermeintlich stärkeren Spieler durchzusetzen. Das hat auch die erste Auflage in London gezeigt, wo Außenseiter Kyle Edmund im Endspiel den favorisierten Andy Murray bezwungen hat", erklärte Muster.


Das sind die 25 Spieler, die sicher bei den Erste Bank Open (22. bis 30. Oktober) in der Wiener Stadthalle starten:

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Joao Sousa (POR/ATP-34): Der Portugiese ist als Nummer 34 der letzte Spieler, der über die Weltrangliste den Sprung ins Hauptfeld geschafft hat.

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Viktor Troicki (SRB/ATP-33): Der Serbe wird auch in Wien zeigen, warum er als "Bad Boy" gilt. Aber auch, warum er nach wie vor ein sehr gefährlicher Spieler ist.

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Albert Ramos-Vinolas (ESP/ATP-32): Bei den French Open im Viertelfinale, in Bastad den ersten ATP-Titel gewonnen - der Spanier hat ein gutes Jahr hinter sich.

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Martin Klizan (SVK/ATP-31): Der Slowake wird wohl einige Schlachtenbummler aus dem Osten in die Stadthalle ziehen. Klar, dass die Veranstalter über seine Teilnahme erfreut sind.

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Philipp Kohlschreiber (GER/ATP-30): Der deutsche Routinier ist als Nummer 30 der Welt "nur" die Nummer 16 in Wien. Mehr als 50 Prozent der Top 30 des ATP-Rankings sind also in Wien zu bewundern.

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Sam Querrey (USA/ATP-29): Der 28-Jährige setzte in Wimbledon ein Ausrufezeichen, als er in der dritten Runde Novak Djokovic besiegen konnte.

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Gilles Simon (FRA/ATP-28): In diesem Jahr läuft es nicht ganz so rund, vielleicht kann der Franzose die Saison in Wien versöhnlich beenden.

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Feliciano Lopez (ESP/ATP-26): Lange Zeit in den Top 15 zu finden, ist der Spanier aktuell die Nummer 26 der Welt.

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John Isner (USA/ATP-25): Den Aufschlag-Kanonier wünscht sich wohl niemand als Erstrundengegner.

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Steve Johnson (USA/ATP-23): Der US-Amerikaner spielt eine starke Saison und will in Wien die Top-Favoriten ärgern.

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Bernard Tomic (AUS/ATP-21): Der Exzentriker war im Ranking sogar schon einmal noch weiter vorne, ihm ist aber in jedem Turnier alles zuzutrauen.

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Ivo Karlovic (CRO/ATP-20): Der Aufschlag-Riese ist der neunte Spieler, der aktuell in den Top 20 der Weltrangliste zu finden ist. Fast die Hälfte der Top 20 wird also in Wien an den Start gehen!

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Pablo Cuevas (URU/ATP-19): Der Routinier erreichte in diesem Jahr vier Endspiele und konnte zwei davon für sich entscheiden.

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Lucas Pouille (FRA/ATP-18): Turnierdirektor Herwig Straka verpflichtete den Franzosen bereits im Frühjahr, als dieser noch um Position 60 klassiert war. Aktuell liegt er schon an der 18. Stelle.

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Roberto Bautista Agut (ESP/ATP-16): Der Spanier gilt als gefährlicher Mitfavorit, der zuletzt gute Form zeigte.

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David Ferrer (ESP/ATP-13): Der Vorjahressieger will seinen Titel erfolgreich verteidigen.

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Jo-Wilfried Tsonga (FRA/ATP-12): 2011 entschied er die Erste Bank Open für sich, auch diesmal ist er wieder mit von der Partie.

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Dominic Thiem (AUT/ATP-10): Der Lokalmatador ist als Zugpferd mit dabei und will weit kommen: "Ich freue mich schon sehr auf das Turnier!"

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Tomas Berdych (CZE/ATP-9): Der Tscheche war noch nie in der Stadthalle und schlägt erstmals in Wien auf. Nach einer Blinddarm-Entzündung will er sich noch das Ticket für die ATP-Finals sichern.

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Andy Murray (GBR/ATP-2): Da Novak Djokovic in der Wien-Woche kein Turnier bestreiten will, ist der zweifache Olympiasieger vom Ranking her der beste verfügbare Spieler. 2014 konnte er in der Stadthalle triumphieren.

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Fabio Fognini (ITA/ATP-43): Vier Spieler haben es als "Top 30 Commitment Player" ins Hauptfeld geschafft. Das sind Spieler, die zum Ende der vergangenen Saison unter den Top 30 der Welt standen und deshalb in diesem Jahr an ATP-500-Turnier teilnehmen dürfen.

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Kevin Anderson (RSA/ATP-46): Der Südafrikaner gilt nach wie vor als gefährlicher Gegner, speziell zu Turnierbeginn.

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Guillermo Garcia-Lopez (ESP/ATP-56): Der 33-Jährige war schon einmal die Numer 23 des Rankings, aktuell schlägt er sich um Position 50 herum.

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Andreas Seppi (ITA/ATP-92): Der Italiener ist bekannt dafür, gerne einmal einen Top-Favoriten aus dem Turnier zu werfen. Frag nach bei Roger Federer (Australian Open 2015)...

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Jürgen Melzer (AUT/ATP-511): Ja, auch Jürgen Melzer wird am Start sein. Dank einer Wildcard, die er sich als zweifacher Turniersieger mehr als verdient hat, ist er dabei. Die restlichen Freikarten sind noch nicht vergeben.

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