Serena Williams im Finale gegen Deutsche Kerber

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Das Finale der Australian Open 2016 lautet Serena Williams gegen Angelique Kerber.

Die Titelverteidigerin und Weltranglisten-Erste aus den USA deklassiert die an vier gesetzte Polin Agnieszka Radwanska in nur 64 Minuten mit 6:0, 6:4. Danach stellt die Deutsche Kerber mit einem 7:5, 6:2-Erfolg über die Britin Johanna Konta ihren erstmaligen Einzug in ein Grand-Slam-Endspiel sicher.

Von den sechs bisherigen Aufeinandertreffen mit Kerber konnte Williams fünf für sich entscheiden.

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Williams mit beeindruckender Dominanz

Für Radwanska gibt es auch im bereits neunten Duell mit der 34-jährigen Williams nichts zu holen. Selbst vom insgesamt erst zweiten Satzgewinn gegen die US-Amerikanerin ist die acht jüngere Polin diesmal weit entfernt.

Williams dominiert von Beginn weg, schlägt 18 Asse, 42 Winner und macht dabei gerade einmal vier unerzwungene Fehler. In dem nur 20 Minuten andauernden ersten Satz gehen gerade einmal sieben Punkte auf das Konto von Radwanska.

"Bin unglaublich aufgeregt"

"Ich bin unglaublich aufgeregt, dass ich wieder in einem Finale stehe. Das haut mich echt um", strahlte Williams, die in ihrem 26. Grand-Slam-Finale auf ihren 22. Major-Titel losgeht. Damit würde sie mit Open-Era-Rekordhalterin Steffi Graf gleichziehen.

"Ich fühle mich körperlich nun viel besser und habe diese Pause nach den US Open mental einfach gebraucht. Ich hätte aber nicht gedacht, dass es hier gleich wieder so gut läuft."

Serena Williams über ihre Pause nach den US Open

 "Ich fühle, dass ich derzeit mein bestes Tennis spiele", scheint die US-Amerikanerin ihre Halbfinal-Niederlage bei den US Open gegen Roberta Vinci mittlerweile verdaut zu haben. Seitdem bestritt Williams kein Turnier mehr.

"Ich fühle mich körperlich nun viel besser und habe diese Pause nach den US Open mental einfach gebraucht. Ich hätte aber nicht gedacht, dass es hier gleich wieder so gut läuft."

"Ich liebe Australien. Es ist das einzige Turnier, bei dem ich länger bleibe, auch wenn ich schon verloren habe", so, Williams, die in Melbourne bereits zum siebenten Mal im Endspiel steht und bislang noch keines verloren geben musste.

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 Kerber wehrte in Runde 1 Matchball ab

Nur mehr die Deutsche Angelique Kerber kann am Samstag den siebenten Streich verhindern. Die an sieben gesetzte Bremerin musste in der ersten Runde gegen die Japanerin Misaki Doi noch einen Matchball abwehren, steigerte sich dann aber im Turnierverlauf kontinuierlich und steht nun erstmals in ihrer Karriere in einem Major-Finale.

"Das ist ein ganz besonderer Moment für mich", strahlt Kerber, die nun ihren Teil dazu beitragen will, dass ihre Landsfrau Steffi Graf im Grand-Slam-Titel-Ranking noch länger die Nase vor Williams hat. "Steffi war immer mein Vorbild. Sie hat mir im vergangenen Jahr gesagt, dass ich auf einem guten Weg bin und ich einfach an mich glauben soll."

Kerber ist die erste Deutsche im Finale der Australian Open seit Anke Huber im Jahr 1996, die damals gegen Monica Seles verlor.

Unter Druck setzen lassen will sich die Außenseiterin aber nicht: "Ich freue mich einfach auf mein erstes Finale. Vor allem gegen Serena wird es eine tolle Herausforderung!"

LAOLA Meins

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