"Man braucht auch das Quäntchen Glück"

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Dominic Thiem ist nach seinem vierten Turniersieg und den obligaten Verpflichtungen eines frisch gebackenen Champions sofort zum Flughafen von Buenos Aires gehetzt.

Schon in dieser Woche feiert der 22-jährige Weltranglisten-19. sein nächstes Debüt auf seiner Südamerika-Tournee in Rio de Janeiro. Auf dem Weg zum Airport blickte er im kurzen APA-Interview auf seine bisher beste Woche zurück.


Frage: Wenn Sie diese verrückte Woche Revue passieren lassen - mit abgewehrten Matchbällen in der zweiten Runde und gegen Nadal - was fällt Ihnen da ein?

Dominic Thiem: Wenn ich zurückblicke, war es natürlich eine unfassbare Woche. Sicher mein bester Titel bis jetzt, einfach weil das Turnier mit Abstand am stärksten besetzt war von denen, die ich gewonnen habe. Zwei Mal Matchbälle abwehren und dann das Finale auch noch 7:6 im dritten zu gewinnen - da ist natürlich auch einiges Glück dabei. Aber, um so ein starkes Turnier zu gewinnen, braucht man auch das Quäntchen Glück.

Frage: Wie sehr hat Sie der Sensationssieg über Rafael Nadal beflügelt?

Thiem: Er ist erstens der beste Sandplatzspieler der Geschichte und zweitens ist er noch immer ein Weltklassespieler vor allem auf Sand. Ihn zu schlagen, gibt natürlich einen Riesenselbstvertrauens-Schub.

Frage: Wie erschöpft sind Sie nach der Woche und welche Rolle spielt ihr neuer Physio Alex Stober?

"Ich will einfach jedes Match gut spielen"

Dominic Thiem

Thiem: Ich fühle mich eigentlich gut körperlich. Natürlich hat es geholfen, dass ich gewonnen habe. Hätte ich verloren, wäre ich wahrscheinlich richtig müde gewesen. So geht es und so habe ich richtig Selbstvertrauen für nächste Woche. Und ich hoffe, dass ich an die Leistungen von dieser Woche anschließen kann. Dass mein neuer Physio, der Alex, mit ist, ist natürlich ein Riesenvorteil und ich bin extrem glücklich, dass er jetzt immer mit dabei ist.

Frage: Mit welchen Erwartungen fahren Sie jetzt zu den zwei ATP-500-Turnieren nach Rio und Acapulco?

Thiem: Ich bin in das Turnier in Buenos Aires auch ohne viel Erwartungen reingegangen, sondern ich will einfach jedes Match gut spielen. Ich spiele erste Runde gegen Andujar. Das ist schon wieder ein sauschweres Match. Ich werde einfach versuchen, mein bestes Tennis zu spielen.

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