Thiem lässt Japaner Nishioka keine Chance

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In souveräner Manier stürmt Dominic Thiem am Ostersonntag ins Achtelfinale des mit 6,134 Millionen Dollar dotierten ATP-1000-Turniers von Miami.

Der 22-jährige Niederösterreicher deklassiert in der dritten Runde den japanischen Qualifikanten Yoshihito Nishioka (ATP 124), der zuvor überraschend Feliciano Lopez (ESP) eliminierte, klar in zwei Sätzen mit 6:2, 6:2.

Nun kommt es für Thiem zum Kräftemessen mit dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic, der Joao Sousa (POR) klar mit 6:4, 6:1 schlägt.

Yoshihito Nishioka Dominic Thiem
Asse 0 3
Doppelfehler 3 3
1. Aufschlag 62% 58%
Punkte bei 1. Aufschlag 59% (19/32) 78% (22/28)
Punkte bei 2. Aufschlag 36% (7/19) 60% (12/20)
Breakbälle 0 % (0/0) 66% (4/6)
Punkte als Rückschläger (1. Aufschlag) 21% (6/28) 40% (13/32)
Punkte als Rückschläger (2. Aufschlag) 40% (8/20) 63% (12/19)
Gesamtpunkte 40 59

 

Das bisher einzige Duell mit Djokovic, der in Key Biscayne schon fünf Mal triumphierte, verlor Thiem 2014 in Shanghai (3. Runde) mit 3:6,4:6.

Thiem lässt keinen Breakball zu

Im Vorjahr scheiterte Thiem in Miami erst im Viertelfinale an Andy Murray und auch heuer präsentiert sich der Schützling von Günter Bresnik wieder von seiner besten Seite. Er ließ gegen Nishioka keinen einzigen Breakball seines Gegners zu und nahm dem Japaner im ersten Duell viermal den Aufschlag ab.

Nach Breaks zum 3:2 und 5:2 hatte der ÖTV-Daviscupper den ersten Satz nach 31 Minuten gewonnen, im zweiten musste Nishioka sein Service zum 1:2 und 2:5 abgeben. Thiem verwertete nach 64 Minuten seinen ersten Matchball

 

6/2 6/2 gegen Yoshihito Nishioka. Wir sind uns vor vier Jahren schon, damals noch als Junioren, gegenübergestanden,...

Posted by Dominic Thiem on Sonntag, 27. März 2016

"Habe keine Sekunde nachgelassen"

Thiem meinte nach dem Match gegen Nishioka, das "gute Tempo in den Grundschlägen" habe dem Japaner wehgetan. "Ich habe keine Sekunde nachgelassen, daher geht das glatte Ergebnis in Ordnung", sagte Thiem.

Er habe heuer noch gegen keinen Spieler verloren, gegen den er nicht verlieren dürfe und so Matches gegen die ganz großen Spieler erreicht. "Das sind die Matches, die ich brauche, die mich in der Entwicklung enorm weiterbringen", betonte der Schützling von Trainer Günter Bresnik.

Thiem kommt mit schwierigen Bedingungen gut zurecht

Ein solches hat er nun am Dienstag womöglich vor sich. "Djokovic hat einen anderen Level als alle anderen. Trotzdem werde ich nicht reingehen und sagen, hoffentlich verliere ich nicht zu glatt. Ich spiele gut zur Zeit und habe schon gute Leute geschlagen. Es macht nichts wie das Match ausgeht, schauen wir, was rauskommt. Mehr als alles geben kann ich nicht", erklärte Thiem, der sich auf ein Abendspiel auf dem Center Court einstellte.

Die Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit bei seinen bisherigen Matches untertags steckte der zweifache Turniersieger 2016 gut weg. "Es ist extrem anstrengend zu spielen, aber das macht mir zum Glück nicht so viel aus. In Südamerika war es noch schlimmer."

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