Thiem lässt Ferrer keine Chance

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Dominic Thiem zeigt im Viertelfinale des ATP-500-Turniers in Rio de Janeiro eine beeindruckende Leistung. Der Niederösterreicher lässt dem an zwei gesetzten David Ferrer (ESP) beim 6:3, 6:2-Sieg keine Chance.

Die Partie fing wegen Regens später als geplant an. Der Österreicher lässt sich davon nicht beirren und geht nach gerade einmal 1:14 Stunden Spielzeit als Sieger vom Platz.

Halbfinalgegner ist Guido Pella (ARG), der Daniel Gimeno-Traver (ESP/Q) 5:7,6:1,7:5 niederringt.

Mit Siegen gegen Nadal und Ferrer in Top 15

Dominic Thiem steht vor dem unmittelbaren Durchbruch in die absolute Weltspitze im Tennis. Der 22-jährige Niederösterreicher stürmte am Freitag (Ortszeit) in Rio de Janeiro in unwiderstehlicher Manier in sein erstes Halbfinale bei einem ATP-500-Turnier.

Mit den nun errungenen 180 Punkten schiebt sich Thiem unabhängig vom weiteren Verlauf am Olympia-Schauplatz Rio ab Montag erstmals in die Top 15.

Der Schützling von Günter Bresnik hatte schon vergangene Woche einen Sensationslauf in Buenos Aires hingelegt und dabei u.a. seinen ersten Sieg über einen Top-Ten-Spieler gefeiert.

Nach Abwehr eines Matchballs hatte Thiem Topstar Rafael Nadal im Halbfinale 6:4,4:6,7:6(4) niedergerungen und holte in der Folge seinen vierten Titel auf der ATP-Tour.

Dominic Thiem setzt in Rio de Janeiro seinen Erfolgslauf fort und steht erstmals in einem Semifinale bei einem ATP-500: Bild 1 von 11 | © getty
Im Viertelfinale schießt der Niederösterreicher David Ferrer mit 6:3, 6:2 vom Sandplatz. Bild 2 von 11 | © getty
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Im Achtelfinale behält Thiem gegen Diego Schwartzman mit 7:5, 7:5 die Oberhand. Bild 7 von 11 | © getty
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Bereits drittes ATP-Halbfinale im Jahr 2016

Der noch auf Platz 19 liegende, aktuell jüngste Spieler in den Top 20 setzte seinen Lauf nun auch in Rio fort und hält nun schon bei acht Siegen in Folge.

Thiem steht damit nach Brisbane, wo er erst im Halbfinale an Roger Federer gescheitert war, und eben Buenos Aires bereits in seinem dritten ATP-Tour-Halbfinale im noch jungen Jahr 2016.

Ein Jahr, das zu seinem endgültigen Durchbruch in die absolute Weltspitze führen könnte. Hält Thiem körperlich nach den Strapazen der vergangenen fast zwei Wochen auch am Samstag durch, dann ist ihm sein bereits sechstes Endspiel auf der Tour wohl kaum zu nehmen.

Revanche gegen Nadal im Finale möglich

Denn im ersten Kräftemessen mit dem Weltranglisten-71. Guido Pella (ARG) ist der Lichtenwörther am Samstag (nicht vor 22.00 Uhr MEZ) aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen freilich haushoher Favorit.

Nimmt Thiem auch diese Hürde, dann winkt ihm im Endspiel schon sein viertes Duell mit einem Top-Ten-Spieler in diesem Jahr - es käme möglicherweise zur "Revanche" mit Nadal.

Der Spanier hatte am verregneten Freitag leichtes Spiel - nämlich gar keines. Sein Viertelfinalgegner Alexander Dolgopolow (UKR) konnte nicht antreten, Nadal kam kampflos weiter.

Nadal ist freilich im Anschluss an das Thiem-Semifinale gegen Pablo Cuevas (URU) ebenfalls klarer Favorit.

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