Titelverteidiger Thiem erneut im Nizza-Finale

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Dominic Thiem ist nur noch einen Schritt entfernt von der erfolgreichen Titelverteidigung beim ATP-250-Turnier in Nizza.

Der Österreicher schlägt im Semifinale des Sandplatzturniers Lokalmatador Adrien Mannarino 6:1, 6:3. Drei Breaks im ersten Satz sowie zwei Breaks im zweiten, das letzte zum Matchgewinn, sorgen nach einer guten Stunde für den souveränen Sieg.

Im Finale wartet nun Alexander Zverev. Der an drei gesetzte Deutsche ringt Joao Sousa (POR/5) 6:4, 4:6, 6:2 nieder.

Um seine insgesamt sechste Siegestrophäe, die dritte der Saison, spielt Thiem am Samstag (nicht vor 14.30 Uhr).

Thiem wird Favoritenrolle gerecht

Hatte Thiem das Turnier an der Cote d'Azur im Vorjahr als 42. der Weltrangliste und ungesetzter Spieler in Angriff genommen, so kam er diesmal als Nummer 15 und Topfavorit zur Generalprobe für die French Open zurück. Und er wurde seiner Position auf dem Weg ins Endspiel bisher völlig gerecht.

In seinen ersten drei Matches gab der Niederösterreicher nur insgesamt 13 Games ab - auch Mannarino vermochte ihm nicht Paroli zu bieten. Nach nur 62 Minuten verwertete Thiem seinen zweiten Matchball und gewann damit auch das dritte Duell mit seinem 27-jährigen Gegner.

Mannarino, die Nummer 63 der ATP-Rangliste, hatte vor dem Turnier in Nizza fünf Erstrunden-Niederlagen in Folge kassiert.

Wieder deutscher Finalgegner

Zverev (ATP-48.) sollte ein härterer Prüfstein für den ÖTV-Daviscupper sein, der sein viertes Finale 2016 nach Buenos Aires und Acapulco (jeweils Sieger) sowie München (Niederlage gegen Philipp Kohlschreiber) bestreitet.

Da geht es am Samstag wie zuletzt gegen einen Deutschen. Gegen den 19-jährigen Zverev hat Thiem den bisher einzigen Vergleich heuer im Semifinale von München in drei Sätzen gewonnen.

Sieg nie in Gefahr

Gegen Mannarino machte schon das Service einen großen Unterschied aus. Thiem gewann 89 Prozent der Punkte mit dem ersten Aufschlag und 73 Prozent mit dem zweiten, sein Gegner nur 50 bzw. 43 Prozent.

Der Sechste der ATP-Jahreswertung ließ nur eine einzige Breakchance zu, die Mannarino zum 1:2 im ersten Satz auch nützte. Danach war der Schützling von Günter Bresnik bei eigenem Aufschlag ungefährdet und nahm seinem Gegner bei 13 Chancen fünfmal das Service ab.

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