Dominic Thiem spielt auch heuer in Kitzbühel

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Frohe Botschaft für die österreichischen Tennis-Fans! Der rot-weiß-rote Shooting-Star Dominic Thiem wird auch heuer wieder beim Generali Open Kitzbühel an den Start gehen.

Aufgrund des durch die Olympischen Spiele extrem engen Turnier-Kalenders und den steilen Aufstieg des 22-Jährigen hielt er sich ein Antreten bei dem ATP-250-Sandplatz-Event lange Zeit offen.

"Für einen Spieler seiner Preisklasse ist ein Start in Kitzbühel nicht selbstverständlich", freut sich Turnierdirektor Alex Antonitsch.

Enge Beziehung zur Gamsstadt

Thiem pflegt zu dem Traditions-Turnier, das von 17. bis 23. Juli ausgetragen wird, in der Gamsstadt mittlerweile eine enge Beziehung. Zum bereits siebenten Mal in Folge ist der Lichtenwörther in dieser Saison mit dabei.

"Und das mit 22 Jahren - das ist eigentlich unglaublich. Ich hatte hier schon einige Meilensteine", so Thiem, der in Kitzbühel 2014 sein erstes ATP-Finale erreichte und im vergangenen Jahr im Halbfinale am späteren Sieger Philipp Kohlschreiber scheiterte.

"Ich hoffe, dass es heuer für den Titel reichen wird. Mindestens einmal im Leben möchte ich die Gams schon gewinnen", richtet eine Kampfansage an die Konkurrenz aus. Der Turniersieger darf sich über eine goldene Gams als Sieger-Pokal freuen.

"Wir haben zu diesem Zeitpunkt bereits 25 bis 30 Prozent höhere Vorverkäufe als im letzten Jahr."

Antonitsch über den gestiegenen Ticket-Vorverkauf

 Kitzbühel profitiert vom Thiem-Hype

Thiem liebt an Kitzbühel die "familiäre Atmosphäre. Meine Familie ist immer mit dabei und auch viele Freunde kommen jedes Jahr her. Im Vergleich zum normalen Tour-Leben ist es hier extrem ruhig und entspannt", erklärt der Bresnik-Schützling, der allerdings auch auf seinen Reisen bereits mitbekommen hat, dass der Trubel um ihn herum immer größer wird.

"Durch die Medien und meine Zuschriften auf Facebook und Instagram bekomme ich das schon mit. Da habe ich in den letzten Wochen zum Glück viele neue Fans bekommen. Das ist natürlich ebenfalls eine besondere Motivation."

Auch die Veranstalter profitierten bereits in den vergangenen Wochen von dem von Thiem ausgelösten Tennis-Boom. "Wir haben zu diesem Zeitpunkt bereits 25 bis 30 Prozent höhere Vorverkäufe als im letzten Jahr. Und das war vor der Thiem-Zusage", hofft Antonitsch auf einen vollen Center Court in der Turnier-Woche.

Antonitsch hat mit Kitzbühel noch viel vor

Der 50-jährige Kärntner hat mit dem Generali Open in Kitzbühel in Zukunft noch viel vor. Der Vertrag mit Lizenzgeber Octagon wurde vor Kurzem bis 2025 verlängert. "Das ist ein großer Vertrauensbeweis. Nach der diesjährigen Auflage wollen wir in die Infrastruktur investieren und weiter hart arbeiten, damit wir uns für 2019 in eine Position bringen, in der auf der ATP-Tour mehr möglich ist."

Antonitsch denkt dabei beispielsweise an den Sprung von der 250er in die 500er Kategorie, ähnlich wie es im vergangenen Jahr den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle gelungen ist.

Die positive Entwicklung in Kitzbühel war auf Nachfrage von LAOLA1 jedenfalls auch für Thiem ein Grund für die neuerliche Zusage. "Es mir natürlich ein Anliegen, dass sich das Turnier weiter gut entwickelt. Deshalb würde es mich natürlich freuen, wenn ich dazu einen Beitrag leisten kann."

Nähere Ticket-Informationen sind hier zu finden: www.generaliopen.com

Christian Frühwald

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