Del Potro gibt teilweise Entwarnung

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Juan Martin Del Potro gibt nach seinem Zweitrunden-Aus beim ATP-1000-Turnier in Miami teilweise Entwarnung bezüglich seiner während des Spiels aufgetrenen Handgelenk-Probleme.

Der Argentinier ließ sich bei seiner 2-Satz-Niederlage gegen Landsmann Horacio Zeballos im zweiten Satz behandeln. Die Schmerzen seien aber "nur" Nachwirkungen von seiner Operation im vergangenen Jahr und keine neue Blessur.

"Das ist nichts Neues. Ich wusste bereits, dass ich so etwas öfters haben werde", erklärt Del Potro.

Comeback nach fast einjähriger Pause

Del Potro ließ sich bereits drei Mal an seinem linken Handgelenk operieren. Erst vor wenigen Wochen feierte der ehemalige US-Open-Sieger nach fast einjähriger Turnierpause sein Comeback auf der ATP-Tour.

"Ich hoffe, die aufgetretenen Probleme sind nicht gefährlich. Ich muss jetzt einmal schauen, wie die nächsten Tage verlaufen und ob ich zumindest die Rückhand schlagen kann", so Del Potro, der seit seiner Rückkehr vermehrt auf seine Rückhand setzt.

"Mein größter Gegner bin ich selbst"

"Mein größter Gegner bin ich selbst. Sie haben mir gesagt, dass ich noch einen langen Weg vor mir haben werde. Dabei geht nicht um Siege, sondern darum, überhaupt wieder normal Tennis spielen zu können."

"Darauf freue ich mich schon. Für mich ist derzeit jeder Sieg eine kleine Überraschung", hat der Gaucho geringe Erwartungen an die kommenden Wochen.

Seinen nächsten Start hat Del Potro beim Sandplatz-Klassiker in Monte Carlo eingeplant. Bislang ist er mit seinem Comeback auf jeden Fall zufrieden. "Ich habe drei Turniere gespielt und schon fünf Matches gewonnen. Dementsprechend fiebere ich schon meinem nächsten Auftritt entgegen", sagte Del Potro, der im Fürstentum dank einer Wild Card im Hauptbewerb steht.

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