Becker kontert Murray: "Top Ten sind clean"

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Nach den Doping-Verdächtigungen von Andy Murray meldet sich nun Boris Becker zu Wort und weist diese entschieden zurück.

Er "lege die Hand für die ersten Zehn der Welt ins Feuer. Ich bin überzeugt, dass sie clean sind", meint der Trainer von Novak Djokovic.

Murray hatte mit anonymen Aschuldigungen für Aufregung gesorgt. "Ich habe gegen Spieler gespielt und gedacht: 'Sie werden einfach nicht müde.' War ich jemals jemandem gegenüber misstrauisch? Ja, denn man hört Dinge", so der Schotte in der "Daily Mail".

"Finde das unglaublich respektlos"

Becker kontert: "Es ist sehr gefährlich, anderen ohne Nennung von Namen Doping zu unterstellen." Man dürfe allerdings nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, sagt der dreifache Wimbledonsieger. "Andy ist mein Freund. Nach einem langen, verlorenen Match steht man unter Adrenalin."

Murray hatte keine Namen genannt. Anschuldigungen gab es aber in der Vergangenheit auch gegen Djokovic. "Ich finde das unglaublich respektlos gegenüber einem der größten Spieler aller Zeiten", betont Becker.

"Wir sind eine olympische Sportart, und ich habe es schon Dutzende Male erlebt, dass Spieler am frühen Morgen kontrolliert wurden. Das muss so sein, damit der Sport seine Glaubwürdigkeit behält", fügte Becker hinzu.

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