Djokovic und Federer siegen

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Nach Novak Djokovic startet auch Roger Federer mit einem Sieg in das ATP World Tour Finale der besten acht Tennis-Profis in London.

Der 34-jährige Schweizer schlägt in der Gruppe "Stan Smith" den Tschechen Tomas Berdych nach Anfangsproblemen mit 6:4, 6:2.

Federer liegt schnell mit 0:2 zurück, schafft aber das sofortige Rebreak und übernimmt mit Fortlauf der Partie immer mehr das Kommando.

Zuvor deklassierte Djokovic in derselben Gruppe den Japaner Kei Nishikori klar mit 6:1, 6:1.

Djokovic mit Vorstellung sehr zufrieden

"Ich glaube, dass ich heute Bestform agiert habe", so Djokovic, der heuer in London seinen vierten Titel in Folge anpeilt.

"Es war eine unglaubliche Vorstellung, die ich hoffentlich im nächsten Match erneut abliefern kann."

Hilfreich sei für Djokovic, der die letzten drei Auflagen dieses Events jeweils für sich entscheiden konnte, dass er sich in der O2-Arena mittlerweile wie zuhause fühle.

"Wenn ich hier her komme, werden die vielen guten Erinnerungen der letzten Jahre wieder wachgerufen. Das gibt mir natürlich viel Selbstvertrauen für mein Spiel."

Richtige Taktik gegen Nishikori

Dass er gegen Nishikori trotzdem so klar gewinnen konnte, überraschte Djokovic allerdings auch selbst. "Kei ist einer der schnellsten Spieler auf der Tour und kann sehr aggressiv spielen. Ich habe ihn diesmal aber nicht in die Partie kommen lassen."

"Außerdem habe ich sehr stark serviert. Vor allem die Variation war wichtig. Diese Taktik ist voll aufgegangen."

Nishikori zieht den Hut

Nishikori bestätigt: "Ich konnte heute nichts gegen ihn ausrichten. Er hat extrem gut verteidigt. Schläge, die normalerweise Winner sind, habe ich wieder zurückbekommen und schlussendlich nicht den Punkt gemacht."

"Er hat mich links-rechts laufen lassen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich dieses Partie gewinnen hätte können."

Überraschung im Doppelbewerb 

Eine Überraschung setzt es am ersten Spieltag des ATP-World-Tour-Finales im Doppelbewerb.

Die beiden US-Weltranglisten-Ersten Bob und Mike Bryan verlieren in der Gruppe "Ashe/Smith" ihr Auftaktmatch in London 4:6, 3:6 gegen die indisch-rumänische Paarung Rohan Bopanna und Florin Mergea.

Zuvor setzten sich der Brite Jamie Murray und der Australier John Peers 7:6 (5), 3:6, 11:0 gegen die beiden Italiener Simone Bolelli und Fabio Fognini durch.

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