Thiem setzt Erfolgslauf in Halle fort

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Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem setzt seinen aktuellen Erfolgslauf auf Rasen fort.

Der Stuttgart-Sieger gewinnt am Mittwoch in der ersten Runde des mit 1,7 Millionen Euro dotierten ATP-500-Events von Halle 7:5, 6:4 gegen den Portugiesen Joao Sousa. Für Thiem ist es der 5. Sieg in Folge.

Im Achtelfinale bekommt es der 22-jährige Niederösterreicher nun am Donnerstag (nicht vor 17:30 Uhr im LAOLA1-Ticker) mit dem Russen Teymuraz Gabasvhili (6:1, 6:4 über den Italiener Paolo Lorenzi) zu tun.

Thiem erhöht auf 6:1

Sousa bleibt damit ein gern gesehener Gegner des als Nummer drei gesetzten und nach dem ersten Rasentriumph eines Österreichers überhaupt mit viel Selbstvertrauen ausgestatteten Thiem.

Im Jahr 2016 war es bereits der dritte Erfolg im direkten Duell nach jenen in Rom (6:3,6:2) sowie im Davis Cup (6:2,6:4,6:2). Im Head-to-Head erhöhte der Weltranglistensiebente mit seinem 46. Match-Saisonsieg auf der Tour bereits auf 6:1.

Hartumkämpfte Sätze

Beide Sätze waren hart-umkämpft, jeweils ein Break gab den Ausschlag zugunsten von Thiem. Im ersten Satz nahm er seinem Gegner mit der ersten Breakchance im Spiel das Service zum 6:5 ab und servierte in der Folge aus.

Im zweiten Durchgang konnte der Lichtenwörther gerade noch einen Fehlstart verhindern, wehrte einen Breakball des Ranglisten-30. bei 0:1 ab. Bei 2:2 war es dann Thiem, der eine Möglichkeit auf ein Break ausließ.

 

Seine zweite Chance konnte das ÖTV-Aushängeschild dafür nützen, er zog auf 5:4 davon und ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. Nach fast eineinhalb Stunden beendete Thiem, der sowohl bei den Assen (6:2) als auch den Winnern (24:16) die Nase vorne hatte, die Partie mit seinem dritten Matchball.

Erstes Duell gegen Gabasvhili

Gegen Gabasvhili hat Thiem auf höchster Ebene noch nie gespielt, 2013 hatte er sich aber im Finale des Challenger-Turniers von Kenitra durchgesetzt, der Russe hatte beim Stand von 7:6(4),5:1 aufgeben.

Der 31-jährige gebürtige Georgier, der in der ersten Runde den Italiener Paolo Lorenzi mit 6:1,6:4 ausschaltete, liegt im Ranking auf Platz 95, der vierfache Saisonturniersieger Thiem geht also als klarer Favorit ins Spiel.

Im Viertelfinale könnte es dann zur Neuauflage des Stuttgart-Endspiels gegen Philipp Kohlschreiber kommen, der Deutsche bekommt es zuvor im Achtelfinale mit dem Kroaten Ivo Karlovic zu tun.

Thiem mit Auftakt zufrieden

Dominic Thiem war nach seinem Auftaktspiel zufrieden. "Ich habe mich ganz gut bewegt, sehr gut serviert, teilweise gut volliert", resümierte der 22-Jährige. Zu Beginn hatte er "ein bisschen Zeit" gebraucht, um sich von Stuttgart auf den etwas anderen Belag in Halle einzustellen.

Sousa habe ihm vieles abverlangt. "Er hat eine sehr hohe Quote gehabt beim ersten Aufschlag, es war schwierig ihn zu breaken. Ich bin zufrieden mit meinen Aufschlagsspielen, habe im ganzen Spiel nur einen Breakball zugelassen und selbst die entscheidenden zwei Breaks gemacht", fasste der ÖTV-Star zusammen.

Am Donnerstag wartet auf Thiem nun der Russe Gabasvhili. "Er ist ein sehr unangenehmer Gegner, der viel Druck macht, auf die Bälle draufgeht, in einer gewissen Höhe sehr gut spielt. Es wird ein sehr schwieriges Match", sagte Thiem. Von einer Favoritenrolle wollte er nichts wissen: "Ich sehe mich auf Rasen gegen niemanden als Favoriten, genauso wenig morgen." Er werde wieder versuchen, gut zu spielen. "Dann habe ich gute Chancen und weiter schaue ich noch nicht", erklärte Thiem.

Während Thiems Saisonziel mit dem Halten der Top-Ten-Platzierung bereits bekannt ist, ist weiter offen, ob er im Davis-Cup-Duell mit der Ukraine Mitte Juli antreten wird. "Es ist noch nicht sicher, ich habe Hamburg geplant, kann da aber noch immer rausziehen. Ich habe zuletzt sehr viel gespielt und wenig Zeit gehabt, mir über den Davis Cup Gedanken zu machen", hielt sich Thiem bedeckt.

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