"Es ist ein Traum, in sechs Finali zu spielen"

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Dominic Thiem erreicht mit dem Finaleinzug in Metz sein insgesamt sechstes Endspiel in dieser Saison.

"Ich bin sehr happy, durchgekommen zu sein. Es ist ein Traum, in sechs Finali zu spielen, ein Finale ist immer etwas Besonderes", sagt der Niederösterreicher nach dem 4:6,7:5,6:3-Sieg über Gilles Simon in Bezug auf seine tolle Saison.

Nach Turniersiegen in Buenos Aires, Acapulco, Nizza und Stuttgart könnte nun bei seinem ersten ATP-Indoor-Finale der erste Hallen-Titel folgen. 

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Nur Turniersieg zählt für London

Um einen weiteren kleinen Schritt in Richtung ATP Finals in London zu machen, muss Thiem allerdings den Turniersieg holen.

Der Finaleinzug in Metz ist 150 Punkte wert, aufgrund seiner guten Ergebnisse bei ATP-250 und -500-Turnieren in dieser Saison erhält Thiem dafür jedoch netto gar keine Zähler gutgeschrieben. Nur ein Finaltriumph würde ihm 70 Punkte einbringen.

Derzeit liegt der 23-Jährige im Race to London mit 3.205 Punkten auf dem siebenten Platz, nur fünf Zähler vor Rafael Nadal

Im Endspiel am Sonntag wartet auf Thiem mit Frankreichs Aufsteiger Lucas Pouille eine mindestens ebenso schwere Aufgabe wie gegen Pouilles Landsmann Simon. Er wird neuerlich zumindest das Publikum nicht für sich wissen.

Nummer zwei hinter Djokovic

"Die Freude über den Einzug ins Finale ist riesig, aber gegen Lucas Pouille wird das ganz schwer werden", weiß der Niederösterreicher.

Das bisher einzige Aufeinandertreffen mit dem Weltranglisten-18., der zuletzt nach einem dramatischen Fünfsatz-Sieg über Rafael Nadal ins US-Open-Viertelfinale eingezogen war, hat Thiem 2015 in der ersten Monte-Carlo-Runde mit 4:6,4:6 verloren.

Sollte Thiem den Titel holen, dann wäre er mit fünf Turniersiegen 2016 hinter Novak Djokovic (7) der alleinige Zweitbeste in dieser Jahreswertung.

"Die Tatsache, dass er (2016, Anm.) auf jedem Belag ein Turnier gewonnen hat und jetzt auch in der Halle die Möglichkeit hat, ein Turnier zu gewinnen, das ist sensationell. Das haben meines Erachtens nur die ganz Großen geschafft, dass sie alle in einem Jahr auf allen verschiedenen Belägen, und auch in der Halle zusätzlich ein Turnier gewonnen haben", meint sein Coach Günter Bresnik. 



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