Thiem unterliegt Mayer im Halle-Halbfinale

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Dominic Thiems Erfolgslauf geht im Halbfinale der Gerry Weber Open (ATP 500) im deutschen Halle zu Ende. Er unterliegt dem Lokalmatadoren Florian Mayer (WRL 192) 3:6, 4:6.

Der körperlich müde wirkende Österreicher bleibt unter seinen Möglichkeiten und bringt im ersten Satz nur 47 Prozent der ersten Aufschläge an.

Zum Auftakt des zweiten Satzes nimmt Mayer Thiem gleich den Aufschlag ab, ein zwischenzeitliches Re-Break wird vom Deutschen wieder unmittelbar gekontert.

Schon im vierten Game des ersten Durchgangs muss Thiem erstmals seinen Aufschlag abgeben. Nach 17 Minuten führt Mayer, der nach einer siebenmonatigen Pause erst beim Sandplatzturnier in Bukarest auf die Tour zurückgekehrt war, mit 4:1.

Thiem soll nun am Montag einen Schaukampf auf Mallorca bestreiten, wo er sich auf Rasen einige Tage auf Wimbledon vorbereitet. Das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres startet schon am 27. Juni.

Der Lichtenwörther bleibt nach seinem schon neunten Saison-Halbfinale aber der aktuell an Anzahl von Einzelsiegen nach erfolgreichste Spieler der ATP-Tour 2016: Thiem hält nun bei 47:12-Erfolgen (6:1 auf Rasen) - die ATP zählt übrigens den W.o.-Sieg über Kohlschreiber nicht in diesen Wertungen.

Aus Rhythmus gebracht

Genau diesen W.O.-Sieg erachtet Thiem in der Pressekonferenz nach dem Halbfinale als nicht ideal, er hatte nur die Spannung verloren. "Dieser Ruhetag war nicht ideal", sagte der 22-Jährige.

Am Vortag war er für die Partie gegen Philipp Kohlschreiber schon total im Match-Modus gewesen. "Und als ich es erfahren habe (Anm.: das w.o. Kohlschreibers), ist es irgendwie von 100 auf 0 gegangen auf einmal."

Dritte Runde in Wimbledon als Erfolg

Österreichs Nummer eins vermutete, dass es gegen Florian Mayer besser gelaufen wäre, wenn er am Vortag gespielt hätte. Er wollte deswegen die Leistung des Deutschen aber nicht schmälern.

"Er war einfach der bessere Spieler. Sein Ranking sagt sowieso nichts aus, weil wenn er nicht verletzt ist, ist er sowieso ein solider Top-30-Spieler, und auf Rasen ist er überhaupt sehr unangenehm. Und ich habe heute kein Rezept gefunden, weil er genau so gespielt hat, wie ich es nicht mag."

Seine eigene Erwartungshaltung für das Grand-Slam-Turnier ab der übernächsten Woche in Wimbledon sei nach dem Titel in Stuttgart und dem Halbfinale in Halle gestiegen.

"Aber es ist nicht so, dass ich auf Rasen so lange im Turnier bin wie in Paris. Mein Hauptziel ist einfach, dass ich weiterkomme als letztes Jahr. Also mit einer dritten Runde wäre ich sicher nicht unglücklich.


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