Dominic Thiem meistert erste Rasen-Hürde

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Dominic Thiem ist beim ATP-500 in Halle erfolgreich in die Rasen-Saison gestartet!

Der 23-Jährige besiegt in der ersten Runde den deutschen Qualifikanten Maximilian Marterer mit 7:5 und 6:3. Im Achtelfinale bekommt es der Niederösterreicher mit dem Sieger der Partie Robin Haase (NED) gegen David Ferrer (ESP) zu tun.

Thiem muss zu Beginn hart kämpfen, nützt aber gleich seinen ersten Breakball beim Stand von 6:5 zum Satzgewinn. In Satz zwei gelingt ihm das schnelle Break zum 3:1.

Dominic Thiem setzte im Laufe seiner Karriere schon auf viele verschiedene Looks. LAOLA1 mit der Zeitreise:

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In seiner Jugend setzte Thiem auf den Wuschelkopf-Look.

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Für seine erstmalige Teilnahme am ATP-Turnier in Kitzbühel im Jahr 2011 musste es etwas kürzer sein.

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Auf den "Irokosen" setzte schließlich einst schon David Beckham.

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Danach wurde es wieder länger und geföhnt.

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Es folgte der erste Versuch mit Haarband.

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Doch diese Idee verwarf der Niederösterreicher rasch wieder.

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Die Haare wurden wieder kürzer, Gel durfte 2012 auch nicht fehlen.

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Im Mai 2013 präsentierte sich Thiem mit zwei rasierten Streifen auf der Seite. 

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Bei den Erste Bank Open im Oktober 2013 war es schließlich nur noch ein Steifen.

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Ende 2013 war auch dieser wieder herausgewachsen.

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2014 wollte Thiem nichts mehr vom Gel-Look wissen, die Haare wurden länger.

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In Kitzbühel versuchte es Thiem 2014 erneut mit dem Haarband.

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Die Kappe war ihm dann aber doch deutlich lieber.

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Pünktlich zum Stadthallen-Turnier im Oktober 2014 feierten die rasierten Streifen ihr Comeback.

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Nach einer kurzen Übergangsphase wagte Thiem etwas ganz Neues...

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... nämlich blond gefärbte Haare!

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Im Sommer 2015 war er als "Blondschopf" unterwegs.

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Und das durchaus erfolgreich!

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Mit den gefärbten Haaren feierte Thiem unter anderem seinen ersten ATP-Titel.

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Bei den US Open war die Farbe dann aber nur noch in den Spitzen erkennbar.

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Im Oktober 2015 waren die Haare wieder im ursprünglichen Zustand.

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Für das Davis-Cup-Duell mit Portugal im März 2016 rasierte sich der Lichtenwörther "AUT" in die Haare.

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Im Sommer 2016 waren es weniger die Haare, viel mehr das Outfit, das für Schlagzeilen sorgte.

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Als "Zebra" zog Thiem bei den French Open bis ins Halbfinale ein.

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Danach wurden die Haare etwas länger.

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Einmal griff Thiem noch zum Rasierer, ab Ende 2016 sollte die Mähne aber immer länger werden.

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In dieser Saison setzt Thiem während den meisten Partien auf das Haarband.

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Inzwischen sind die Haare ganz schön gewachsen. Das Vorhaben lautete, sie bis zu den French Open nicht zu kürzen.

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Das ist gelungen.

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In Roland Garros spielt Thiem übrigens nicht als "Zebra" - in diesem Jahr setzen er und Ausrüster Adidas auf die Farbe grün.

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"Er hat schon viel mehr Matches auf Rasen gespielt als ich und serviert sehr gut", meinte Dominic Thiem nach dem Match laut Turnier-Homepage über Maximilian Marterer. "Deshalb bin ich einfach glücklich, dass ich jetzt in zwei Sätzen gewonnen habe."

Noch nicht das beste Rasen-Tennis

Zehn Tage nach dem gegen den späteren spanischen Turniersieger Rafael Nadal verlorenen French-Open-Halbfinale zeigte Thiem in seinem ersten Match gegen den Weltranglisten-122. noch nicht sein bestes Rasen-Tennis. Marterter war auch immerhin mit der Praxis von drei Matches auf diesem Untergrund in die Partie gegangen. Die Qualifikation hatte der 22-Jährige ohne Satzverlust überstanden. Ein Match auf der ATP-Tour hat der 1,91-m-Mann bisher aber noch nicht gewonnen.

Thiem startete mit einem Service-Spiel zu Null, vergab bei einer 2:1-Führung zwei Breakbälle und wehrte unmittelbar darauf zwei Chancen auf Service-Durchbruch des Lokalmatadors ab. Danach deutete viel auf ein Tiebreak hin. Doch der voraus-servierende Thiem erarbeitete sich bei 6:5 zwei Satzbälle, von denen er den ersten verwertete. Entscheidend im zweiten Satz war die Abwehr dreier Breakbälle von Thiem bei 1:1 und das folgende Break des Niederösterreichers zum 3:1.

Am Dienstag im Doppel im Einsatz

Im letzten Spiel des 85-Minuten-Matches hatte der Weltranglisten-Achte aus Lichtenwörth noch zwei Breakbälle abzuwehren, nachdem er zwei von insgesamt acht Doppelfehler eingestreut hatte. Mit 51 Prozent beim ersten Aufschlag war die Service-Leistung auch insgesamt verbesserungswürdig. Immerhin gelangen dem als Nummer zwei gesetzten Thiem sieben Asse. Marterer wiederum bot ganz gefälliges Rasen-Tennis, ließ allerdings zu viele Chancen ungenutzt.

Gegen den Weltranglisten-42. Haase hat Thiem ein Head-to-Head von 2:2, wobei er die jüngsten beiden Vergleiche mit dem 30-Jährigen gewonnen hat - zuletzt heuer in Monte Carlo.

Das einzige Duell mit dem auf Position 37 zurückgefallenen, 35-jährigen Ferrer hat Österreichs in Halle vom Südafrikaner Gary Muller betreute Nummer eins 2016 im Viertelfinale von Rio de Janeiro ebenso auf Sand glatt gewonnen. Am Dienstag wird Thiem mit dem Deutschen Philipp Kohlschreiber im Doppel antreten.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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