Spilak gewinnt Tour de Suisse, Konrad in Top 15

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Der Slowene Simon Spilak feiert zum zweiten Mal nach 2015 den Gesamtsieg bei der Tour de Suisse.

Der Katjuscha-Teamkollege des Kärntners Marco Haller rettet nach dem abschließenden Zeitfahren am Sonntag in Schaffhausen 48 Sekunden Vorsprung auf den Italiener Damiano Caruso ins Ziel. Der Niederösterreicher Patrick Konrad beendete die Rundfahrt mit etwas mehr als neun Minuten Rückstand auf dem 13. Gesamtrang.

Den abschließenden Kampf gegen die Uhr entscheidet der ehemalige Stunden-Weltrekordler Rohan Dennis aus Australien für sich. Konrad behauptet seine Position im Gesamtklassement. Der Bora-Profi verliert auf den 28,6 hügeligen Kilometern 2:18 Minuten auf den Tagessieger. Zeitfahr-Spezialist Matthias Brändle aus Vorarlberg, der sich auf dem Teilstück hätte Chancen ausrechnen können, hatte das Rennen bereits am Donnerstag aufgegeben.

Giro machte sich bemerkbar

"Es war eine tolle Woche hier bei der Tour de Suisse und auch meine erste Woche gemeinsam mit unserem Weltmeister", sagt Konrad über seinen Bora-Teamkollegen Peter Sagan, der neben zwei Etappen in der Schweiz auch die Sprintwertung gewann.

"Ich habe versucht, mein Bestes zu geben für das Gesamtklassement", erklärte Konrad. Nach der Bergankunft am Tiefenbachferner bei Sölden und dem abschließenden Zeitfahren hätten sich seine Beine jeweils sehr leer angefühlt. "Ich denke, all die Anstrengungen beim Giro machten sich bemerkbar", meinte Konrad. Bei der Italien-Rundfahrt im Mai war er Gesamt-16. geworden.

Die Tour de Suisse markierte den letzten großen Formcheck vor der in zwei Wochen beginnenden Tour de France. Neben Konrad fuhr von den fünf angetretenen Österreichern nur Haller die neuntägige Rundfahrt zu Ende. Der Kärntner, der auch auf einen Start in Frankreich hofft, spielte in der Gesamtwertung keine Rolle, freute sich aber mit seinem Stallgefährten Spilak über den Gesamtsieg.

Mühlberger in Slowenien Vierter

Gregor Mühlberger (Bora) hat die Slowenien-Rundfahrt auf dem vierten Gesamtrang beendet. Der Niederösterreicher hatte nach der abschließenden Etappe am Sonntag über 160 Kilometer von Rogaska Slatina nach Novo Mesto 35 Sekunden Rückstand auf Rundfahrtsieger und Teamkollegen Rafal Majka aus Polen.

Der Niederösterreicher Hermann Pernsteiner klassierte sich als Gesamtsechster (+48 Sek.) ebenfalls im Spitzenfeld.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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