Pöstlberger erfüllt sich Traum

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Lukas Pöstlberger kann sich in den nächsten Tagen gleich zwei Kindheitsträume erfüllen.

Der Oberösterreicher wird von Bora-Argon18, seinem deutschen ProConti-Rennstall, für die beiden Rad-Monumente Flandern-Rundfahrt (3. April, 255 km) und Paris-Roubaix (10. April, 256 km) nominiert. Neben großer Vorfreude verspürt der 24-Jährige auch großen Respekt vor den beiden wichtigsten Kopfsteinpflaster-Klassikern.

"Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht ein wenig nervös bin", gibt er zu.

Pöstlberger von Klassikern fasziniert

Für den ÖRV-Profi geht es nicht nur darum, seinen Teamkollegen wertvolle Helferarbeit zu leisten, sondern auch, für die Zukunft zu lernen. Denn er weiß, dass es auf Kleinigkeiten ankommt, die zwischen Erfolg und Misserfolg entscheiden.

"Eine Kurve von der falschen Seite und schon wird man im Feld beziehungsweise in der Gruppe durchgereicht", spricht er die extremen Positionskämpfe an.

Schon als kleines Kind träumte er davon, eines Tages die legendären Klassiker in Angriff nehmen zu dürfen. "Als Nachwuchsfahrer eiferst du natürlich den Stars nach, schaust im Fernsehen die Tour de France. Aber einer wie ich, der viel Cyclocross gefahren ist, da haben mich immer diese Klassiker interessiert."

Die Bora-Kapitäne bestmöglich unterstützen

Die Vorbereitung lief trotz eines abgebrochenen Trainingslagers in Italien, Pöstlberger zog sicih eine Erkältung zu, gut. Aktuell stimmt er sich bei den "Driedaagse de Panne-Koksijde" auf die anstehenden Mammutaufgaben ein.

Seine Ziele für Flandern und Roubaix klingen bescheiden, sind aber für einen Neuling schwer zu erreichen: "Ein Durchkommen ist schon ein unglaublicher Erfolg, wenn ich dann noch unsere beiden stärksten Fahrer, Ralf Matzka und Scott Thwaites, unterstützen kann, wäre das für mich ein perfektes Debüt."

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