Quintana gewinnt Vuelta a Espana

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Der Kolumbianer Nairo Quintana vom Team Movistar gewinnt die 71. Auflage der Vuelta a Espana mit 1:23 Minuten Vorsprung auf Tour-Sieger und Favorit Christopher Froome (GBR/Sky) und 4:08 auf seinen Landsmann Johan Esteban Chaves (Orica).

Auf der 21. und letzten Etappe am Sonntag landet Movistar-Kapitän Quintana wie seine Konkurrenten im Hauptfeld und fixiert damit seinen zweiten großen Rundfahrt-Triumph nach dem Giro 2014.

Den Tagessieg in Madrid holt Magnus Cort Nielsen (DEN/Orica).

Entscheidung am Vortag

Nach einer sehr anspruchsvollen dreiwöchigen Rundfahrt mit insgesamt zehn Bergankünften kann Quintana die letzten Meter so richtig auskosten.

Tags zuvor hat der 26-jährige Kolumbianer vom spanischen Movistar-Team in der schwierigen letzten Bergetappe sämtliche Angriffe des zweitplatzierten Chris Froome erfolgreich abgewehrt und so seinen Vorsprung auf den großen Rivalen verteidigt.

Ein Traum geht in Erfüllung

"Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht. Ich bin überglücklich, diese Rundfahrt gewonnen zu haben", sagt Quintana nach der Zielankunft in Madrid.

Nach Luis Herrera (1987) ist Quintana erst der zweite kolumbianische Vuelta-Sieger. Auch Quintanas Landsmann Esteban Chaves schafft es als Gesamtdritter aufs Podest und lässt damit den dreifachen Vuelta-Gesamtsieger Alberto Contador (4:21 zurück) noch hinter sich.

Froome verpasst damit wie im Vorjahr, als dritter Fahrer nach den beiden Franzosen Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978), die Tour de France und die Vuelta im gleichen Jahr zu gewinnen.

Zoidl auf Gesamtrang 58

Den Tagessieg auf der Schlussetappe sichert sich der erst 23-jährige Nielsen vom australischen Team Orica-BikeExchange.

Der Däne sich nach 104,1 km von Las Rozas nach Madrid im erwarteten Massensprint vor dem Italiener Daniele Bennati und dem Belgier Gianni Meersman durch. Am Donnerstag entschied der Skandinavier bereits die 18. Etappe im Sprint für sich.

Als bester der drei Österreicher beendet Riccardo Zoidl die Tour mit 2:27:28 Stunden auf Rang 58. Michael Gogl wurde 68. (+2:46:17), Gregor Mühlberger 114. (3:48:20).


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