Contador peilt Vuelta-Rekordsieg an

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Nach seinem vorzeitigen Ausstieg bei der Tour de France ist Alberto Contador nun heiß auf die Vuela a Espana.

Der Spanier könnte nach 2008, 2012 und 2014 seinen insgesamt vierten Sieg bei der letzten der drei großen Rundfahren feiern - das wäre Rekord. 

Unterstützung erhält Contador im Tinkoff-Team dabei vom Österreicher Michael Gogl. "Alberto ist von meinen Fähigkeiten überzeugt, er wollte mich dabeihaben", erklärt der 22-Jährige.

So gibt Gogl nun ebenso wie der Niederösterreicher Gregor Mühlberger im Bora-Trikot sein Debüt in einer dreiwöchigen Rundfahrt.

"Ich habe mich etabliert"

Sein erstes Saisonrennen hatte Gogl im Jänner bestritten, dank vorsichtigem Einsatzplan fühlt er sich trotz großer Rennkilometerzahl in bester Verfassung. Und gewappnet für die harte Arbeit eines Helfers. "Ich fahre meine erste Grand-Tour im Team eines Sieganwärters, es wäre ein Wahnsinn, wenn Alberto gewinnt", sagte der Wolfsegger zur APA.

Im Frühjahr hatte Gogl Weltmeister Peter Sagan bei den Klassikern unterstützt, nun fährt er für einen weiteren Topstar des Radsports. "Ich habe mich etabliert", meinte der Neoprofi selbstbewusst. Eigene Chancen durfte er bei der Dänemark-Rundfahrt wahrnehmen, da war er Ende Juli Gesamt-Vierter. In Spanien werden seine Qualitäten schon beim Auftakt, einem Team-Zeitfahren, gefragt sein.

Weichen für die Zukunft gestellt

Das Tinkoff-Team löst sich mit Saisonende auf, doch Gogl braucht um die Zukunft nicht bang zu sein. "Die Weichen sind gestellt, für die Zukunft ist bei mir alles klar", betonte der Dritte der Staatsmeisterschaft. Seinen künftigen Arbeitgeber dürfe er aber noch nicht nennen. Dies werde erst nach der Vuelta spruchreif.

In Abwesenheit von Vorjahrssieger Fabio Aru - der Spanier Miguel Angel Lopez ist statt des Italieners die Nummer eins bei Astana - erhielt Alejandro Valverde von den Organisatoren die Startnummer 1. Er hat heuer schon Giro (3.) und Tour (6.) bestritten und könnte erst der dritte Fahrer mit Top-Ten-Plätzen in allen drei großen Rundfahrten eines Jahres werden. Chef im Movistar-Team ist aber der Kolumbianer Nairo Quintana, der heuer bei der Tour als Dritter seinen dritten Podestplatz erreicht hat.

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