Sechs Jahre Sperre wegen Motordopings

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Der Radsport-Weltverband (UCI) spricht erstmals eine Sperre wegen Motordopings aus!

Die Belgierin Femke van den Driessche wird wegen technischen Betrugs für sechs Jahre aus dem Verkehr gezogen, dazu wird die 19-jährige Crossfahrerin zu einer Geldstrafe von 20.000 Schweizer Franken (rund 18.200 Euro) verdonnert.

Van den Driessche, die bei der Cross-WM im Jänner erwischt wurde, werden ihre Titel als Europameisterin und Landesmeisterin im U23-Bereich aberkannt. Sie bleibt bis 10. Oktober 2021 gesperrt.

Die 19-Jährige hatte allerdings bereits vor der Urteilsverkündung ihren Rücktritt erklärt. UCI-Kontrolleure hatten bei der U23-WM in Belgien bei van den Driessche einen Minimotor entdeckt, der von Batterien im Sitzrohr angetrieben wurde und per Bluetooth gestartet werden konnte.

UCI-Chef Brian Cookson spricht von einem "großen Sieg" und einem Signal, diese Art des Betruges aus dem Radsport zu verbannen.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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