Zuckerhut & Peitsche: Es braucht einen Ausschluss

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Hot or not. Top oder Flop.

Oder im Falle von Rio de Janeiro eben "Zuckerhut und Peitsche".

Die LAOLA1-Rubrik zu den Olympischen Spielen, die erklärt, was richtig olympisch und was zum Vergessen ist. 


Zuckerhut: Die Spiele tanzen

Die Busse mögen unzuverlässig, die Organisation leicht chaotisch sein und die Carioca praktisch kein Englisch können. Doch eines haben sie drauf: Das Leben zelebrieren.

Wenn beim Kunstturnen das Publikum geschlossen auf den Rängen tanzt oder der Megaphon-Einweiser kurzerhand die hunderte Meter lange Schlange vor dem Schwimm-Stadion erfolgreich zum Singen und Schunkeln animiert, dann weißt du, dass du in Brasilien bist. Somit sind die eingangs erwähnten kleinen Frustquellen nicht mehr als Schweiß beim Sonnenbaden oder kalte Zehen beim Skifahren. Sie gehören halt irgendwie dazu.


Peitsche: Verletzungsteufel

Auch wenn im Vorfeld von Zika, Terror und Staatsbankrott die Rede war, einen hat das vor seiner Reise nach Rio ganz sicher nicht abgeschreckt: den Verletzungsteufel. Obwohl die Spiele noch sehr jung sind, ist schon so einiges gezerrt, gerissen und gebrochen. Am – Verzeihung für dieses Adjektiv – spektakulärsten dabei die Turner.

Zum einen der zunächst heroische weiterkämpfende Andreas Toba, zum anderen Samir Ait Said, dessen Bewegtbilder von seinem Unterschenkelbruch unweigerlich den Wunsch nach einem Facebook-Filter für Horror-Verletzungen aufkommen lassen. Und spätestens nach den Radrennen ist klar: Höchste Zeit für eine neue Ausschluss-Debatte.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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