Zuckerhut & Peitsche: The Raunzen begins

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Hot or not. Top oder Flop.

Oder im Falle von Rio de Janeiro eben "Zuckerhut und Peitsche".

Die LAOLA1-Rubrik zu den Olympischen Spielen, die erklärt, was richtig olympisch und was zum Vergessen ist.


Zuckerhut: Eine „flüchtige“ Bereicherung

Vom derzeit vielgescholtenen Thomas Bach mag man halten, was man will. Als der das Flüchtlings-Team bei der Eröffnungsfeier mit den Worten „Sie verbreiten die Botschaft der Hoffnung“ begrüßte, brachte es der IOC-Präsident jedoch auf den Punkt. Denn Medaillen, Weiten, Zeiten oder Höhen sind letztlich nur Statistiken. Doch, was in Erinnerung bleibt, die Menschen inspiriert, sind die Geschichten hinter diesen Zahlen. Und genau auf dieser Ebene sind die Narrative, welche das Flüchtlings-Team mitbringt, einzigartig.

Wie jene, der 18-jährigen Schwimmerin Yusra Mardini die gemeinsam mit ihrer Schwester 20 Leben rettete. Einfach fantastisch! Dass sie sportlich keine entscheidende Rolle spielen, wird zur Nebensache. Sie sind viel mehr ein Symbol für andere, die davon inspiriert werden. Und mitunter neue Hoffnung schöpfen.


Peitsche: Das Sudern hat schon begonnen

Die XXXI. Olympischen Sommerspiele sind gerade einmal einen Tag alt, da lebt das Trauma von den medaillenlosen London-Spielen schon wieder auf. Allerdings weniger bei den Athleten, als vielmehr unter den Zaungästen.

Kaum läuft bei einigen Wettkämpfen etwas nicht nach Wunsch, ist das Raunzen aus der Heimat beinahe bis über den großen Teich zu hören. Zum Verstummen wird es – so viel ist klar – nur eine Medaille bringen. Diese hängen für Österreich aber auch nach den zusätzlichen 20 Millionen Euro aus dem Projekt Rio nach wie vor sehr hoch. Nichtsdestoweniger gilt: Piano! Noch ist nichts aus dem Ruder gelaufen.

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