Top oder Flop? Bewerte das Olympia-Team

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Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind Geschichte. 

Für Österreich waren insgesamt 71 Athleten am Start. Wer hat die Erwartungen erfüllt, wer blieb darunter?

Hier bist du am Wort - bewerte das rot-weiß-rote Olympia-Team:


Das LAOLA1-Zeugnis für das Rio-Team:

Wer hat die Erwartungen erfüllt, wer nicht? Von (wenigen) "Sehr gut" bis (zu vielen) "Nicht genügend" - die LAOLA1-Jury nimmt sich aller ÖOC-Athleten in Rio 2016 einzeln an.

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Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri: Gut. Die beiden 18-jährigen Synchron-Nixen sind bei ihrem Olympia-Debüt gleich ins Finale geschwommen. Der zwölfte Platz ist eine sehr ordentliche Leistung.

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Daniel Allerstorfer: Genügend. Der Weltranglisten-28. zeigte das, was er im Moment im leisten zustande ist. Für Auftaktgegner Renat Saidov, die aktuelle Nummer 13, reichte das nicht. Der Russe setzte sich mit einem Yuko, der kleinstmöglichen Wertung, durch.

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Felix Auböck: Befriedigend. Sein österreichischer Rekord über 200m Kraul, der um neun Hundertstel nicht zum Halbfinal-Einzug (18.) reichte, war der einzig echte Lichtblick bei den Schwimmern. Eine Portion jugendlicher Übermut sowie ein Fieberschub verhinderten bessere Platzierungen über 400m (25.) bzw. 1.500m Kraul (42.).

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Elisabeth Baldauf: Nicht genügend. Schön, dass sich die Vorarlbergerin qualifiziert hat, aber in der Vorrunden-Gruppe ohne Satzgewinn auszuscheiden ist einfach zu wenig.

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Laurence Baldauff: Genügend. Schon die erste Olympia-Qualifikation einer Bogenschützin seit 32 Jahren war ein unerwarteter Erfolg für die 41-Jährige. Der Qualifikationsplatz im hinteren Mittelfeld bescherte eine zu starke Erstrunden-Gegnerin. Komplette Blamage war der Auftritt aber keine.

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Constantin Blaha: Nicht genügend. Wie Blaha erkärte, hätte er diesen Wettkampf gerne noch einmal zurück. Bei schwierigen, weil windigen Bedingungen gelingen ihm zwei, drei Sprünge nicht nach Wunsch. Als 27. fehlen dem 28-Jährigen in der Quali vom 3-m-Brett fast 38 Punkte auf das Semifinale der besten 18. Er kann mehr.

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David Brandl: Nicht genügend. Von den erhofften 3:48 Minuten blieb der Perger über 400m Kraul mit 3:54,59 und Endrang 40 (von 50 gewerteten Schwimmern) ein gutes Stück entfernt.

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Ivona Dadic: Genügend minus. Die Siebenkämpferin kann mit 6.155 Punkten und Rang 21 nicht an ihre Leistungen der EM Anfang Juli anknüpfen. Trotz ihrer bereits zweiten Olympia-Teilnahme gilt die Oberösterreicherin aufgrund ihrer erst 22 Jahre aber nach wie vor als Perspektive für künftige Sommerspiele.

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Nico Delle Karth und Niko Resch: Nicht genügend. Die beiden 49er-Segler galten bei ihren vierten Spielen als heiße Medaillenkandidaten und verpassten nach sehr durchwasenen Wettfahrten sogar das Medal Race. Angesichts ihrer Klasse ist ein 12. Platz eindeutig zu wenig.

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Stefan Denifl: Nicht genügend. Der extrem schwere Rundkurs wäre etwas für den Tiroler gewesen, seine Beine leider nicht. Der 28-jährige IAM-Profi fuhr bis zu seinem vorzeitigen Ausscheiden ein unauffälliges Rennen.

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Dominik Distelberger: Genügend. Angepeilt hatte der Zehnkämpfer 8.100 Punkte. Ein schwacher Hochsprung (1,89 m) sowie ein verpatzter Diskuswurf (38,09 m) verhinderten dies. Letztlich landete der 26-Jährige mit 7.954 Punkten auf Rang 19. Als "durchschnittlich" stufte Distelberger seine Performance ein, bei der er im Speer (61,83 m) erstmals die 60-Meter-Marke knackte.

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Clemens Doppler und Alexander Horst: Befriedigend. Um es mit Trainer Novotny zu halten. Eine Fünf gegen Italien, eine Eins für den Sieg gegen Olympiasieger Brasilien, eine Zwei für den Aufstieg gegen Kanada und eine Vier für das Achtelfinal-Aus gegen Kuba.

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Lisa Ecker: Befriedigend. Angesichts ihrer gerade einmal zweiwöchigen Olympia-Vorbereitung wegen des Anfang März erlittenen Mittelfußknochenbruchs holte die 23-Jährige fast das Maximum heraus. Ohne den Hinsetzer nach dem Stufenbarren wäre sie sogar an die von ihr erhofften 54 Punkte herangekommen. So wurden es 52,966 und Platz 43 in der Mehrkampf-Quali.

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Stefan Fegerl: Genügend plus. Hatte Los-Pech und traf trotz Setzung mit Koki Niwa gleich auf einen fast ident gerankten Gegner, gegen den er nicht ins Spiel fand. Agierte im Team gegen Portugal den Erwartungen entsprechend. Die zwei 0:3-Niederlagen gegen Deutschland sind im Rahmen dieser Ansprüche wieder zu deutlich ausgefallen.

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Sabrina Filzmoser: Nicht genügend. „Ich hätte heute nicht besser dastehen können“, dennoch reichte es für Filzmoser im letzten Olympia-Kampf ihrer Karriere gegen die kräftige Nekoda Smythe-Davis nicht. Ohne ihren Griff durchzusetzen scheidet die Welserin gegen die kräftige Britin mit Waza-ari aus.

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Robert Gardos: Genügend plus. Die Einzel-Niederlage gegen den Rumänen Ovidiu Ionescu war eine herbe Enttäuschung, in der Mannschaft war Gardos aber wichtiger Baustein zum Sieg über Portugal. Bewies an der Seite von Habesohn zweimal Nervenstärke. Gegen den nicht in Höchstform agierenden Timo Boll wären jedoch Satzgewinne möglich gewesen.

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Alexander Gehbauer: Keine Benotung. Als letzter ÖOC-Athlet im Einsatz, sorgte der Mountainbiker für ein unrühmliches Ende. Während seiner Fahrt im Mittelfeld kam Gehbauer in der vorletzten Runde auf einer Abfahrt zu Sturz und verletzte sich an Hand, Schulter und Brustkorb. Angesichts dessen verzichten wir auf eine Bewertung und wünschen alles Gute!

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Bernadette Graf: Gut. Als Fünfte bis 70 kg haarscharf an der angepeilten Medaille vorbeigeschrammt. Die Tirolerin war im Kampf um Bronze die Dominantere. Gegnerin Sally Conway (GBR) nützte mit einem perfekt getimten Beinfeger, für den es Yuko gab, aber ihre Chance.

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Daniel Habesohn: Gut. Als Ergänzung für den Mannschaftsbewerb mitgereist, war ihm ein Solo-Auftritt am Tisch aufgrund der Ausgänge (3:1 über Portugal, 1:3 gegen Deutschland) verwehrt. Er hätte erst eine nötige fünfte Partie bestritten. Mit Robert Gardos blieb er im Doppel zweimal gegen starke Paarungen 3:2 obenauf.

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Julia Hauser: Keine Benotung. Schied auf der Radstrecke wegen Überrundung in der 5. Runde aus. Da die 23-Jährige allerdings erst neun Tage zuvor von ihrem Olympia-Start erfuhr, ist ihre Leistung nicht objektiv bewertbar.

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Olivia Hofmann: Sehr gut. Während die Tirolerin in ihrer Spezial-Disziplin, dem Luftgewehr, als Zehnte das Finale knapp verpasst, schrammt die 24-Jährige im Kleinkaliber-Dreistellungsmatch als Fünfte an einer Medaille vorbei. Bis zum Stehendschießen war sie auf Podestkurs.

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Amer Hrustanovic: Befriedigend minus. Der Walser kann die Auslosung nutzen, zieht nach Freilos sowie einem letztlich knappen 4:3-Sieg über Rami Antero Hietaniemi (FIN) ins Viertelfinale bis 85 kg im griechisch-römischen Stil ein, wo gegen Jawid Hamsatau (BLR/0:9) aber kein Kraut gewachsen ist.

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Alexander Huber und Robin Seidl: Gut. Das Kärntner Beach-Duo erfüllte die Erwartungen. Nach einem unglücklichen 1:2 gegen Spanien, einem 2:0 gegen Gibb/Patterson (USA) und einem 1:2 gegen Katar schafft das Team den Sprung ins Achtelfinale, wo sie Dalhausser/Lucena (USA) unterliegen. Seidl ist bester Blockspieler der Gruppenphase!

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Birgit Koschischek: Nicht genügend. Sie wollte die 25-Sekunden-Marke angreifen. Am Ende stehen 25,58 und Rang 39 im Vorlauf über 50m Kraul. Die Wienerin hatte selbst mehr von sich erwartet.

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Lena Kreundl: Genügend. Verspekuliert sich bei ihrem Olympia-Debüt, orientiert sich zu sehr an ihrer Nebenfrau. Die 2:15,71 Minuten im Vorlauf über 200m Lagen, die den 30. Endrang bedeuten, liegen drei Sekunden über ihrer Bestzeit. Da erst 18 Jahre alt, fließt bei der Benotung ein wenig Welpenschutz mit ein.

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Corinna Kuhnle: Gut minus. Der Fünft-Platzierten fehlte nicht viel auf Edelmetall. Ihre Finalfahrt ohne den beiden Tor-Berührungen oder ihre Siegerzeit aus dem Halbfinale hätten bereits für das Podest gereicht. Hätti-wari-täti ist jedoch nicht die Sache der Höfleinerin. Nicht zuletzt ihr Lächeln am Start vor dem Finallauf deuten an, dass die Arbeit mit ihrem Mentalcoach fruchtet.

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Sebastian Kuntschik: Genügend minus. Über Rang 25 (von 32) ging es für den Skeet-Schützen nach schlechtem Start nicht mehr hinaus. Beim Salzburger überwiegt die Freude über die gesammelte Erfahrung bei der Olympia-Premiere. Sein Ergebnis zeigt die Dichte an der Weltspitze: Er erreichte 116 von 125 möglichen Punkten, der Beste 123.

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Mario Leitner: Befriedigend. Das Deübt des 19-Jährigen kann sich mit dem Erreichen des Semifinals und Rang 13 sehen lassen. Allerdings verbaut sich der WM-24. mit zwei Fehlern den Einzug in die Entscheidung.

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Liu Jia: Befriedigend. Erfüllte die Erwartungen ohne Ausreißer nach oben. Hatte im Achtelfinale gegen die beste Nicht-Chinesin der Welt, Feng Tianwei, keinen Stich mehr. In der Mannschaft gegen die Niederlande mit etwas Zittern Matchwinnerin, gegen Japan aber der nächsten Top-10-Spielerin, Kasumi Ishikawa, unterlegen.

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Li Qiangbing: Befriedigend. Teilte die undankbare Rolle von Daniel Habesohn, trug mit Sofia Polcanova aber den Punkt im Doppel gegen die Niederlande bei. Die japanische Paarung Mima Ito/Ai Fukuhara war dann für das Duo erwartungsgemäß zu stark.

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Magdalena Lobnig: Gut minus. Hat mit dem Erreichen des Finals der besten Sechs ihr Minimalziel erreicht. Letztlich kann die ehrgeizige Kärntnerin ihren Medaillen-Ambitionen aber nicht gerecht werden. Im Endlauf kann sie nach gutem Start kein ernsthaftes Wort um das Podest mitreden und wird Sechste.

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Oliver Marach und Alex Peya: Gut. Rang fünf für das Doppel, welches erst dank einer ITF-Ausnahmeregelung für Rio nominiert wurde. Nach Siegen über Bury/Mirny (BLR) und Baker/Ram (USA) erst im Viertelfinale gegen die späteren Olympiasieger Rafael Nadal und Marc Lopez (ESP) gescheitert. Beachtlicher Auftritt der beiden.

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Sargis Martirosjan: Befriedigend. Landete in der Klasse bis 105 kg mit einer Zweikampf-Leistung von 389 kg auf dem elften Endrang. Die neue persönliche Bestleistung beweist, dass er auf den Punkt genau in Form war. Wenngleich den sympathischen 29-Jährigen die "nur" 179 kg in seiner Spezial-Disziplin Reißen etwas wurmen. Da hätte er gerne 184 geschafft.

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Victoria Max-Theurer: Genügend. Das Potenzial war schon vor dem Wettbewerb aufgrund des kurzfristigen Wechsels von "Blind Date" auf "Della Cavalleria" schwierig einzuschätzen. Max-Theurer selbst zeigte sich mit dem Auftritt ihrer vierbeinigen Partnerin sehr zufrieden, der 33. Platz und der deutlich verpasste Aufstieg lassen bei Beobachtern die Pferde aber nicht vor Freude durchgehen.

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Andrea Mayr: Genügend. Die 2:41,52 Stunden der Oberösterreicherin sind aufgrund der extremen Hitze, mit der alle Marathon-Starterinnen zu kämpfen hatten, nur schwer einschätzbar. Mit ihrem 64. Platz landete die 36-Jährige in ähnlichen Sphären wie in London (54.). Viel mehr war auch kaum zu erwarten.

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David Obernosterer: Nicht genügend. "Ich war nur über ganz, ganz wenige Strecken ebenbürtig." Der Vorarlberger bringt es nach seinem Aus in der Gruppen-Phase selbst auf den Punkt. Wie für viele andere gilt: Schön, dass er sich qualifiziert hat, aber in drei Matches ohne Satzgewinn zu bleiben, genügt nicht.

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Ludwig Paischer: Nicht genügend. Weit unter Wert geschlagen. Ein bitterer Abgang von der Olympischen Bühne des Silbermedaillen-Gewinners von Peking, der nach 27 Sekunden von Auftaktgegner Hovhannes Davtyan (ARM) abgewürgt wird.

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Sofia Polcanova: Genügend. Dass sie im Team gegen die Niederländerin Li Jie eine Überraschung knapp verpasste und mit Li Qiangbing das Doppel holte, konnte nicht über das sofortige Einzel-Aus gegen die 43-jährige Australierin Lay Jian Fang hinwegtrösten, bei dem sie sichtlich nervös agierte.

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Rene Pranz: Genügend. Wer sich derart auf den letzten Drücker für die Spiele qualifiziert, von dem sind keine Wunderdinge zu erwarten. Nichtsdestoweniger agierte Österreichs derzeit bester Florett-Fechter bei seinem knappen 14:15-Erstrunden-Aus gegen den Brasilianer Guilherme Toldo etwas zu zaghaft.

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Georg Preidler: Gut. Nach Giro und Tour de France liefert der Grazer auch in Rio eine passable Leistung ab, kommt beim äußerst anspruchsvollen Straßenrennen als 44. ins Ziel und überrascht mit einem starken 16. Rang im Einzelzeitfahren.

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Martina Ritter, Genügend: Der Linzerin muss man zugute halten, dass sie das extrem fordernde Rennen auf dem für die Damen zu schweren Rundkurs als eine von 49 Athletinnen beendet hat. Allerdings nur als 46., mit über zehn Minuten Rückstand...

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Gernot Rumpler: Nicht genügend. Vom anvisierten Finale der besten Acht war der Sportschütze im Dreistellungsmatch weit entfernt - Rang 36.

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Nicol Ruprecht: Genügend. Die Tirolerin zeigte mit allen vier Geräten eine Leistung ohne eklatanten Fehler. Die insbesondere bei Ball und Reifen unverhältnismäßig niedrige Benotung verstand die 23-Jährige selbst nicht. Aus den insgesamt 67,748 Punkten resultierte Platz 20 in der Mehrkampf-Quali. Auf Österreichs bestes Olympia-Ergebnis (17.) fehlten knappe 0,7 Zähler.

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Matthias Schmid und Florian Reichstädter: Befriedigend. Die 470er-Herren waren lange Zeit im Spiel um eine Medaille dabei, ersegelten einen Wettfahrtsieg, schafften den Sprung ins Medal Race und beendeten die Olympische Regatta auf Platz acht.

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Alexander Schmirl: Nicht genügend. Siehe Gernot Rumpler - auch Schmirl scheiterte am Ziel der Final-Qualifikation im Dreistellungsmatch, wenngleich es für ihn enger zuging. Als 17. fehlten ihm nur vier Ringe auf die notwendige Marke.

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Beate Schrott: Nicht genügend. So wenig Olympia-konkurrenzfähig die 13,47 Sekunden auch waren: Eine bessere Zeit konnte man von der 100m-Hürdensprinterin angesichts ihrer diesjährigen Form nicht erwarten. Nichtsdestoweniger weiß die Finalistin von London selbst am besten, dass der 45. und zugleich vorletzte Platz nicht ihren Ansprüchen genügt.

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Yvonne Schuring und Ana Roxana Lehaci: Keine Benotung. Haben erst zehn Tage vor Beginn der Spiele erfahren, dass sie dabei sind. Hinzu kam dann auch noch der Wechsel - Schuring statt Schwarz in den Zweier. Der elfte Platz ist somit nicht objektiv bewertbar. Schuring ließ den Einer krankheitsbedingt aus.

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Viktoria Schwarz: Keine Benotung. Siehe Schuring/Lehaci. Im Einer belegte die Oberösterreicherin nur Rang 21.

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Bernhard Sieber/Paul Sieber: Genügend. Schwierig zu benoten. Auf der einen Seite deutete sich aufgrund der Form-Schwankugen der letzten Jahre schon an, dass mehr als der letztlich erzielte 12. Rang nur schwer drinnen sein würde. Auf der anderen Seite hatte sich das Brüder-Paar durch das Ausrufen des Ziels Olympia-Gold selbst die Latte hochgelegt. Unterm Strich sollte ambitionierte Zielsetzung aber nicht bestraft werden.

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Thomas Springer: Nicht genügend. Auch wenn der 31-Jährige im Anschluss bittere Tränen vergoss: Der 47. Platz von 55 gestarteten Sportlern ist nicht sein Anspruch. Eine Erklärung für das vor allem im Schwimmen schwache Abschneiden - als Letzter aus dem Wasser - hatte Springer zunächst nicht. Womöglich musste der Formaufbau seiner doch schon langen Saison Tribut zollen.

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Jördis Steinegger: Genügend minus. Die mit 33 Jahren mit Abstand Älteste im 400m-Lagen-Starterfeld zeigte mit 4:47,84 Minuten in etwa, was man von ihr erwarten durfte. Dass dies nur zum viertletzten Platz (29.) reichte, schmerzt.

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Kathrin Unterwurzacher: Befriedigend. Auf ein Freilos und Sieg über Estefania Garcia (ECU) folgen zwei Niederlagen mit Yuko-Wertungen gegen Miku Tashiro (JPN) und die spätere Bronze-Gewinnerin Anicka van Emden (NED), was Rang sieben bedeutet. Der Abstand zur anvisierten Medaille ist nicht groß. Auch wenn die Zielsetzung höher war: Kein schlechtes Olympia-Debüt der 24-Jährigen.

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Sara Vilic: Genügend. Ihr 37. Platz ist zweischneidig zu betrachten. Auf der einen Seite das enttäuschende Schwimmen (38.), eigentlich ja die Stärke der 24-Jährigen. Auf der anderen Seite die kämpferische Leistung auf dem Rad und beim Laufen.

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Lara Vadlau und Jolanta Ogar: Genügend minus. Die Doppel-Weltmeisterinnen sind als Medaillenbank angereist und enttäuschten schwer. Ein Wettfahrtsieg und nur der neunte Endrang nach dem Medal Race sind nicht die Ansprüche, die das Duo an sich selber gestellt hat. Dass Vadlau und ihr Vater nach der Regatta das eigene Team für das schwache Abschneiden verantwortlich machten, ist zudem schlechter Stil.

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Lukas Weißhaidinger: Sehr gut. Sein sechster Platz ist die beste Olympia-Platzierung eines österreichischen Diskuswerfers seit 104 Jahren. Auch wenn der Taufkirchner trotz Mittelfußknochenbruchs im Vorfeld seine gute Form aufblitzen ließ, war damit nicht zu rechen. Einer der wenigen österreichischen Ausreißer nach oben.

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Jennifer Wenth: Genügend. Unverhofft kommt oft. Nach einer durch eine Sehnenentzündung beeinträchtigten Vorbereitung wäre Wenth eigentlich im 5.000m-Vorlauf ausgeschieden. Die Jury ließ die 25-Jährige jedoch wegen eines Sturzes einer Nebenfrau gnadenhalber im Finale starten, wo sie 16. in 15:56,11 Minuten wurde.

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Bernd Wiesberger: Befriedigend. Die Leistung des Burgenländers war ein Spiegelbild seiner durchwachsenen Saison. Mit Platz 50 nach Runde 1 schoss er sich aus dem Medaillenrennen, lieferte dann aber mit der 67, 69 und 68 passable Runden und wurde am Ende Elfter. Fünf, sechs richtig schlechte Schläge haben eine absolute Top-Platzierung versaut.

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Christine Wolf: Genügend. Die 27-jährige Tirolerin startete mit einer 71 (Par) und 69 (-2) stark in das Turnier und war zur Halbzeit drauf und dran eine Sensation abzuliefern. Sie hielt dem Druck allerdings nicht stand und packte eine 77 und 76 drauf. Mit 293 Schlägen (+9) lag sie schließlich 19 Strokes hinter einer Medaille (-10).

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Lisa Zaiser: Nicht genügend. Die Wahl-Linzerin sagt es selbst, die 2:15,23 Minuten im 200m-Lagen-Vorlauf sind schlicht enttäuschend und nicht, was die 21-Jährige drauf hat. Für Zaiser, die als 26. das Halbfinale verpasst, geht damit die Suche nach ihrer Form von früher weiter.

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Thomas Zajac und Tanja Frank: Sehr gut! Die Debütanten sorgten in der Nacra17-Klasse für Österreichs einzige Medaille. Unaufgeregt, konstant und äußerst nervenstark segelte das perfekte Team aus Wien zu Edelmetall im Mixed-Bewerb. Wir hoffen, dass das sympathische Duo die Bronze-Medaille in den nächsten Wochen versilbern kann.

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