Rio war riesig - Flipflops sind hip und top

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Zeit, die Koffer zu packen, das Olympische Feuer brennt bereits auf Sparflamme. Am Schlusstag besteht eigentlich der größte Stress darin, den Liebsten zu Hause noch ein Geschenk aus Brasilien zu besorgen. Platz im Gepäck ist genug, da sich die einzige Bronzemedaille locker in der Hosentasche verstauen lässt.

Was also nimmt man aus Rio de Janeiro mit nach Hause? Am liebsten eigentlich die Gelassenheit, mit der die Cariocas den Tag bewältigen, die Freiheit, ein Lebenskünstler zu sein, wie so viele in dieser faszinierenden und pulsierenden Metropole mit ihren Traumstränden oder die ausgelassene Party-Stimmung, die dieses Volk lebt wie kein zweites. Olympia hat perfekt in die körperverliebte und sonnenverwöhnte Stadt gepasst.

Womit wir bei den Mitbringsel wären. Flipflops natürlich! Sieben, acht, zehn Paare. Kein Wunder, dass hier die laufenden Surfbrettchen aus Kautschuk erfunden wurden. Man schlüpft rein und los geht’s. Die Havaianas, wie sie in Brasilien genannt werden, sind lässig und verkörpern optimal den Stil der Cariocas. Die Idee für die „Tangas der Zehen“ stammt aus Sao Paulo. Dort sitzt auch die Zentrale. Mehr als zweieinhalb Milliarden Gummisohlen mit -schlaufen haben von hier aus die Welt erobert. In Rio gibt es keine Einkaufsstraße, wo nicht zumindest drei, vier Shops für Havaianas stehen. Es gibt sie in hunderten verschiedenen Farben und in allen erdenklichen Größen.

Die Gummilatschen mit dem unverkennbaren Geräusch – flip, fllop, flip, flop... - sind Brasiliens erste globale Marke und existiert seit 1962. Flipflops sind längst salonfähig geworden und werden von allen Bevölkerungsschichten getragen. Ein Paar der Schlapfen kostet ca. 30 Reais, so um die zehn Euro.

Auf wen daheim fußballverrückte Kinder warten, der kann sich mit Trikots der Teams aus Rio de Janeiroi eindecken. Botafogo, Fluminense, Flamengo oder Vasco da Gama sind in Europa eher exklusiv und ein vielleicht ausgefallenes Geschenk.

Ein echter Renner hingegen ist rund um den Erdball das kanariengelbe Shirt der Selecao mit dem Wappen des Verbandes und den fünf grünen Sternen für die fünf WM-Titel auf der Brust. Aktuell ist das Trikot mit der Nummer 10 von Neymar Jr. der Verkaufsschlager, aber auch ohne Star am Rücken ist die gelbe Wäsche mit dem hellgrünen Streifen am Kragen und auf den Ärmeln begehrt wie selten. Die Auswahl ist groß, die Shirts sind mit oder ohne Rückennummern und Spielernamen erhältlich. Billig sind sie nicht, 70 Euro müssen pro Dress mindestens auf den Tisch gelegt werden.

Bikinis, Tangas, Strandtücher und T-Shirts mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt sind ebenfalls begehrte Souvenirs. Der berühmte Zuckerhut, die Christus-Statue auf dem Corcovado oder die Strände Copacabana, Ipanema oder Leblon finden sich auf vielen Geschenkartikel wider und erinnern an eine ferne Welt, in der man im Winter im Meer baden kann und leicht bekleidet die Winternächte bei heißen Samba-Rhythmen im Freien verbringt.

Rio ist eine zauberhafte Stadt mit einer spektakulären Landschaft. Nirgendwo auf der Welt leben Arm und Reich so eng beisammen. Rio liebt seine Gäste und Rio ist immer eine Reise wert. Im Sommer wie im Winter. Um großen Fußball zu sehen oder um erstmals Olympische Sommerspiele in Südamerika zu erleben.

Ate logo Rio, auf ein Wiedersehen!

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