Überraschung im russischen Gymnastik-Duell

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Nicht Jana Kudrjawzewa, sondern ihre russische Landsfrau Margarita Mamun hat sich im Einzel-Mehrkampf der Rhythmischen Gymnastik zur Olympiasiegerin gekürt.

Wie bereits in der Qualifikation setzte sich die 20-jährige Außenseiterin am Samstag auch im Finale durch und schaffte damit die Wachablöse, nachdem sie bei der WM 2014 und 2015 hinter Kudrjawzewa nur Silber geholt hatte.

Kudrjawzewa ihrerseits verpasste nach drei WM-Titeln in Folge die Krönung ihrer Karriere.

Seit 2000 alle Olympiasiege an Russland

Wie im Vorkampf am Freitag kam die 18-Jährige aus Moskau auch im Finale mit den vier Handgeräten Reifen, Ball, Keulen und Band nicht ohne Patzer durch.

Das Duo untermauerte aber jedenfalls die russische Vormachtstellung. Seit der Jahrtausendwende gingen alle Olympiasiege in der Rhythmischen Gymnastik nach Russland. Bronze holte Ganna Risatdinowa aus der Ukraine, die WM-Zweite von 2013.

Die Österreicherin Nicol Ruprecht hatte am Freitag in der Qualifikation mit einer fehlerfreien Vorstellung nur Rang 20 belegt und damit das Finale der besten zehn verpasst, war dabei aber von den Punktrichtern stark unterbewertet worden.

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