Turner Toba kämpft mit Kreuzbandriss weiter

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Andreas Toba sorgt mit einer kämpferischen Leistung für einen der Top-Momente des ersten Wettkampf-Tages in Rio de Janeiro.

Der deutsche Turner zieht sich in der Mehrkampf-Qualifikation bei einer Boden-Übung einen Kreuzbandriss zu. Dennoch tritt er in der Folge mit Schmerzen am Pauschenpferd an. "Als ich auf der Pritsche lag, ging mir durch den Kopf: Du musst dem Team helfen", so Toba. "Ich war nicht tapfer. Ich habe geheult wie ein Schuljunge."

Der 25-Jährige erzielt mit 14,233 Punkten die höchste Wertung des deutschen Quartetts.

"Ich ziehe den Hut vor Andy. Das hätte nicht jeder gemacht", meint Teamkollege Fabian Hambüchen danach. Deutschland muss nach zwei Drittel des Wettkampfes auf Rang fünf liegend um den Final-Einzug zittern.

Im Falle der Final-Teilnahme will Toba nochmals antreten - trotz seiner Knie-Verletzung.

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