Verdacht auf Handbruch bei 470er-Seglerin Vadlau

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Für Lara Vadlau ist der vorletzte Olympische Wettkampf-Tag der 470er einer zum Abhaken.

Mit Jolanta Ogar verliert sie auf den drei Wettfahrten im Medaillenkampf entscheidend an Boden. Zudem endet die letzte Wettfahrt schmerzhaft: Bei der Kärntnerin besteht der Verdacht auf einen Handbruch.

Passiert ist die Verletzung bei einer Halse, als Vadlau den Großbaum mit der Hand abwehrte, um ihn nicht an den Kopf zu bekommen. Ins Krankenhaus fährt die 22-Jährige erst nach der Behandlung zweier Proteste.

Nur theoretische Chancen

Vadlau und Ogar liegen vor dem Medal Race nur noch auf Rang acht, zehn Punkte fehlen auf einen Platz in den Medaillenrängen. Damit hat das Duo am Mittwoch in der Entscheidung nur noch theoretische Chancen.

"Für sie wird es sehr, sehr schwer, eine Medaille zusammenzubringen, aber das Wichtigste ist, dass sie im Medal Race einmal gut segeln", meint Sportdirektor Georg Fundak.

Wettfahrtsieg für Schmid/Reichstädter zu wenig

Schmid\/Reichstädter schafften in der letzten Wettfahrt zwar einen Sieg, davor hatten sie sich durch die Ränge 14 und 17 Platz aber schon aus dem Edelmetallrennen genommen.

Das Duo fiel von der fünften an die siebente Stelle zurück. "Sie haben wirklich alles gegeben, aber ein Wettfahrtsieg war zu wenig", so Fundak.

Delle-Karth/Resch verpassen Medal Race

Die hoch gehandelten Vizeweltmeister Nico Delle Karth/Niko Resch sind nach den Rängen 4, 11 und 16 im Medal Race nur noch Zuschauer.

Die London-Olympiavierten beendeten die Regatta auf Platz zwölf.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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