Lobnig fürchtet vor Semifinale den Wind

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Magdalena Lobnig ist erwartungsgemäß direkt ins Semifinale im Einer eingezogen.

Der Kärntnerin genügt in ihrem Vorlauf nach starkem Beginn Rang drei. "Die zweite Hälfte war sehr kontrolliert, da bin ich nur noch auf den Dritten gefahren. Die ersten 1.000 waren echt gut gerudert, da habe ich das Rennen mitbestimmen können, das war wirklich gut für den Kopf", sagt Lobnig. Danach sei sie durch den Wellengang etwas aus dem Rhythmus gekommen.

Für das Semifinale am Donnerstag ist starker Wind vorhergesagt. Lobnig füchtet sich vor irregulären Bedingungen wie im Vorlauf.

Sturm für Semifinale angekündigt

Für das Halbfinale befürchtet die 26-Jährige jedoch wieder extreme Bedingungen. "Ich bin gespannt, es ist voll der Sturm angesagt, 15 bis 17 Knoten."

Sie sei gespannt, wie der Weltverband FISA diesmal darauf reagieren werde. Im Vorlauf seien die Bedingungen bei ähnlicher Windstärke jedenfalls irregulär gewesen.

"Eigentlich geht das nicht mehr, aber am Samstag haben sie uns auch rausgeschickt, es war furchtbar. Sobald es Schaumkronen gibt, ist es sehr, sehr grenzwertig." Sie sei aber dennoch guter Dinge für die nächste Runde. "Ich freue mich drauf und möchte natürlich ins Finale einziehen."

"Egal, ob Erste oder Dritte"

Im Viertelfinale habe sie nach den Problemen zur Halbzeit zurückgesteckt.

"Da habe ich mir gedacht, was bringt der Sieg, es ist relativ egal, ob ich Erste oder Dritte werde. Wichtig ist das Semifinale, dass ich da 100 Prozent geben kann, dementsprechend bin ich hinten raus nur auf den Dritten gefahren. Man nimmt ja nichts mit in die nächste Runde, außer ein gutes Gefühl."

Die Bedingungen mit viel Seitenwind bezeichnete sie im Gegensatz zum Vorlauf als "annähernd ruderbar". Man müsse aber ohnehin mit allen Verhältnissen zurechtkommen. "Es ist egal, ich habe es im Griff gehabt, wichtig ist der Aufstieg".

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