Hrustanovic muss Heimreise antreten

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Der griechisch-römische Ringer Amer Hrustanovic verliert bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro sein Viertelfinale.

In der Gewichtsklasse bis 85 Kilogramm unterliegt der Salzburger dem Weißrussen Jawid Hamsatau sehr deutlich mit 0:9. Nachdem sein Bezwinger das Finale nicht erreicht, verpasst Hrustanovic auch die Hoffnungsrunde, Olympia 2016 ist damit für ihn beendet.

Im Achtelfinale besiegte der 28-Jährige den Finnen Rami Antero Hietaniemi knapp mit 4:3.

"Er ist körperlich ziemlich stark, zum Schluss ist es bei mir mit der Luft knapp geworden. Wegen des Gewichtmachens dauert es immer einen Kampf, bis man reinkommt, aber ich habe es gut rübergebracht", sagte der 28-Jährige WM-Zwölfte von 2015 und EM-Dritte 2014 und Olympia-Zehnte 2012 in London.

Den nächsten Gegner kannte er nur aus Trainingslagern, der "richtig gute Techniker" Hamsatau sei auch körperlich nicht schlecht drauf. "Egal wie stark du bist, der kontert dich aus. Er macht das mit dem Gefühl gut, da hat man eh gesehen, was rausgekommen ist." Da der Weißrusse im Halbfinale den amtierenden Weltmeister Schan Belenjuk aus der Ukraine unterlag, wie es Hrustanovic gleich realistisch angekündigt hatte, war auch für den Österreicher Endstation.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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