Altmeister schlägt im Springreiten zu

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Mit Nick Skelton holt sich ein absoluter Routinier Gold im Springreiten geholt.

Der 58-jährige Brite, der vor vier Jahren schon mit der Mannschaft in London Olympiasieger wurde, absolviert das Stechen mit sechs Reitern auf Big Star in 42,82 Sekunden fehlerfrei und keiner der nach ihm folgenden Konkurrenten kann dies toppen. Silber ging an Peder Fredricson (SWE) auf All In. Bronze holte Eric Lamaze auf Fine Lady S.

Für Skelton ist es bei seinen achten Olympischen Spiele die erste Einzel-Medaille.

In Athen auf Goldkurs

Es ist so etwas wie eine späte Abrechnung mit diesem Großevent. Denn schon 2004 in Athen hatte der Engländer im Einzel-Finale zur Halbzeit angeführt, wurde dann aber nur Elfter.

Skelton blickt auf eine Jahrzehnte lange Karriere mit allen Höhen und Tiefen zurück. Bis Mitte der 1990er-Jahre gehörte er zur absoluten Weltspitze, danach fiel er u.a. wegen Alkoholismus zurück.

Nach Halswirbelbruch vor Karriereende

Im Dezember 2000 erlitt er nach einem Sturz von einem Nachwuchspferd einen doppelten Halswirbelbruch. Nach drei bewegungslosen Monaten im Gipsbett und vier Monaten mit einem Stützgestell schien seine Karriere zu Ende.

Doch zu Beginn 2003 packte ihn wieder das Fieber, er arbeitete sich wieder zurück - und krönte das Comeback mit Olympia-Gold in Rio

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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