WADA hebt Sperre des Anti-Doping-Labors in Rio auf

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Zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele hebt die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) die Suspendierung des Anti-Doping-Labors in Rio auf.

Das Labor, das vor sechs Wochen gesperrt wurde, erfülle nun wieder alle Standards und darf somit die Analyse von Urin- und Blutproben bei den Sommerspielen (5. bis 21. August) durchführen.

Wäre es bei der Suspendierung geblieben, hätten alle rund 5000 Dopingproben der Spiele in ein anderes Land gebracht und dort untersucht werden müssen.

Falsche Testergebnisse

WADA-Generaldirektor Olivier Niggli betont: "Alle Beteiligten haben sich engagiert darum bemüht, die identifizierten Probleme zu beheben, so dass das Labor wieder arbeiten und optimal funktionieren kann für die Olympischen und Paralympischen Spiele."

In der Vergangenheit war es in Rio zu falschen Testergebnissen gekommen, weshalb 2013 schon einmal die Lizenz entzogen wurde, 2015 wurde sie wieder erteilt. Details zu den im Juni festgestellten Problemen in dem Labor nannte die WADA nicht.


So wurden Österreichs Olympia-Teilnehmer verabschiedet:

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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