Rio-Macher kontern nach WADA-Sperre

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Die Organisatoren der Olympischen Spiele reagieren mit höhnischer Kritik auf die Entscheidung der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), das Doping-Testlabor von Rio de Janeiro zu suspendieren.

"Das ist die Entscheidung von jemandem, der die Scheinwerfer sucht, um ein enormes Debakel unter den Tisch zu kehren", spielt Sergio Mazzillo, Anwalt von Brasiliens Olympischem Komitee (COB), gegenüber "Globesporte" auf die Rolle der WADA im russischen Doping-Skandal an.


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Kein Einfluss auf die Rio-Spiele

Die Sperre des Labors soll laut Angaben des IOC keine Auswirkungen auf die Spiele unterm Zuckerhut haben. Gemäß dessen wissenschaftlichen Direktor Richard Budgett muss nun eben entschieden werden, in welchem anderen Labor die rund 5.000 bei Olympia sowie den Paralympics genommenen Doping-Proben analysiert werden.

Die WADA hatte am Freitag mitgeteilt, dass das Rio-Labor nicht konform mit den internationalen Standards sei.

Die Sperre ist bereits seit Mittwoch wirksam und gilt für maximal sechs Monate. Die Einrichtung kann aber wieder zugelassen werden, sollte ein Disziplinarkomitee entscheidende Verbesserungen feststellen.

Der noch amtierende WADA-Chef David Howman hatte gegenüber neuseeländischen Medien gar von "recht verströrenden" Schwierigkeiten gesprochen, welche diesen drastischen Schritt notwendig machten.

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